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Schütz sprintet zu Superprämie und Tagessieg

Moritz Schütz

KÖLN-SPICH – Moritz Schütz aus der Rennsport-Sparte der RV Gießen-Kleinlinden hat den „Großen Preis der Kreissparkasse Köln“ gewonnen. Der 28-jährige setzte sich nach 76,8 Kilometern im Sprint einer vierköpfigen Ausreißergruppe gegen Benjamin Sydlik vom Team Nutrixxion und Hendrik Werner vom Team HED durch.

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Moritz Schütz

Erst die Superprämie, dann der Tagessieg: Moritz Schütz von der Radfahrervereinigung 1904/27 Gießen-Kleinlinden gewinnt in Köln-Spich. Foto: Jobb

Rund Einhundert Fahrer hatten das auf 64 Runden angesetzte internationale Rennen der A- und B-Klasse mit Besetzung einiger Kontinental-Team in Köln-Spich aufgenommen und von Beginn an ein hohes Tempo veranschlagt, mit dem man den ersten Sprintprämien entgegenfuhr.

„Ich hielt mich immer vorne auf, um jederzeit um Prämien mitfahren oder bei Ausreißversuchen dabei sein zu können“, schilderte Schütz seine Anfangstaktik. Doch es gelang weder dem Kleinlindener noch einem anderen Fahrer sich vom in die Länge gezogenen Feld abzusetzen.

Sprint um Superprämie

Zur Hälfte des Rennens konnte Freundin Marina dann zum ersten Mal jubeln, als Schütz sich die mit einem Carbon-Rennradrahmen dotierte Superprämie sicherte. Dabei wurden in vier Sprintwertungen gesondert Punkte vergeben, die über die Vergabe der begehrten Trophäe entschieden. „Das ging  sehr an die Substanz und ich musste mich längere Zeit zurückhalten und beschloss, ab sofort alles auf die letzten Runden und einen möglichen Schlussspurt zu setzten“, gab Schütz zur Erklärung seiner ab diesem Zeitpunkt sichtbar veränderten Fahrweise zu Protokoll.

Ausgefuchstes Finale

Die leicht ansteigende Zielgerade sollte dem Kleinlindener jedoch gut liegen und sechs Runden vor Schluss setzte er bei einem Vorstoß mit vier weiteren Fahrern alles auf eine Karte. Mit ausreichend Kraftreserven wartete Schütz den Moment des Zielsprints ab und zog aus dem Windschatten von Hendrik Werner heraus, so dass er auch noch Benjamin Sydlik vom Kontinental-Team Nutrixxion bezwingen konnte. Mit seinem Sieg in Nordrhein-Westfalens Radsport-Hochburg festigt Moritz Schütz seinen Platz in der höchsten Liga der Amateure und verschafft sich an deren Spitze weiter Anerkennung in Fahrerkreisen.

An der Seite von Sieger und Trainingskollege Jan-Niklas Droste (MLP Radteam) hatte Schütz vergangenen Monat auf Platz zwei bei „Rund um den Kreuzberg“ seine sportliche Visitenkarte weiter veredelt. Am 09. September fährt er mit seinen Kleinlindener Teamkollegen bei der Neuauflage von „Rund um das Stadttheater“ vor heimischem Publikum in Gießen. (sd)

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