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Ankommen nach „Hungerast“ größtes Ziel

Christopher Platt

FURTWANGEN – 120 Kilometer und 3.000 Höhenmeter standen bei der diesjährigen Deutschen Marathon-Meisterschaft in Furtwangen auf dem Programm. Christopher Platt erwischte keinen guten Tag – Robin Oster einen besseren.

Eine erste rennentscheidende Situation ließ bei der diesjährigen Marathon DM nicht lange auf sich warten: Bereits nach wenigen Kilometern führte die Strecke über eine enge Talsperre, an der sich das gesamte Fahrerfeld  wie an einer Perlenschnur aufreihen musste. Die Engstelle riss das Feld auseinander und es entstand eine große Spitzengruppe, die von einer zweiten Gruppe, in der sich ebenfalls viele der Favoriten aufhielten, verfolgt wurde.

Der Wettenberger Christopher Platt blieb bei der diesjährigen Marathon DM weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Nach seinen immer besser werdenden Leistungen der letzten Wochen musste der Kreidler-Youngster in Furtwangen deutlich Federn lassen.

Letztes Drittel wird zur Tortour

Früh im Rennen ereilte ihn ein  so genannter Hungerast, ein plötzlicher Leistungseinbruch infolge Kohlenhydrat­mangels, von dem er sich das gesamte Rennen nicht mehr erholen sollte. Am längsten Anstieg des Rennens, nach rund 80 Kilometern, schwanden die Kräfte dann vollends, was den Rest des Rennens für Platt zu einer Tortur machte, mit dem Ziel durchzuhalten. Platt überquerte die Ziellinie schlussendlich auf Platz 36 und kommentierte knapp: „Ich bin natürlich extrem enttäuscht, vor allem, weil es in den letzten Wochen so gut lief. Das war kein Tag, den man sich an einer Meisterschaft wünscht.“

Einige Plätze besser lief es hingegen für einen weiteren Mittelhessen im Feld der Marathon-DM: Elitefahrer Robin Oster vom RSC Grünberg kam nach 4:45 Stunden auf Platz 30. (pm | Foto: Kreidler Werksteam)

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