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(Anzeige) Neues im Fahrradfrühling 2017 (1/2)

Neues im Fahrradfrühling 2017 (1/2)

GÖTTINGEN/GIESSEN – Zum Frühling sprießen jede Menge neue Blüten und Triebe in der Natur. Auch in der Fahrradbranche gibt es viel Neues zum Saisonstart. In Zusammenarbeit mit dem Pressedienst Fahrrad blicken wir auf pfiffige Neuheiten im Fahrradfrühling 2017.

Im ersten Teil blicken wir auf nützliche Dinge für die Alltagsmobilität mit dem Fahrrad und zeigen Möglichkeiten um den Fahrradfrühling günstiger oder besonders individuell zu gestalten.

Für Viele ein Vorsatz zur neuen Fahrradsaison: Mehr mit dem Rad fahren. Der Weg zur Arbeit kann für Manche eine gute Möglichkeit sein. Studien belegen: Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, bleibt fitter und gesünder, ist geistig wacher und rundum glücklicher. Zudem spart er bares Geld – sich und seinem Unternehmen. Immer mehr Firmen erkennen das und schaffen Anreize wie etwa die „Bike and Business Station“ von Stadtmöblierer WSM. Das individuelle Modulsystem bietet Abstellplätze, Umkleiden, Duschen sowie Servicemöglichkeiten und rechnet sich ab etwa zehn Mitarbeitern. Zum sicheren Abstellen braucht es dann natürlich immer noch ein Schloss. Marktführer Abus feiert den zehnten Geburtstag seines Faltschlosses „Bordo“ (höchste Sicherheitsstufe (15), 139,95 Euro) mit einer limitierten, komplett schwarzen Auflage inklusive Halstuch.

Kostenlos in öffentlichen Verkehrsmitteln

Ebenfalls faltbar und ebenfalls limitiert ist das Faltrad „New York Edition“ von Brompton (ab 1.676 Euro), das sich besonders für Pendler eignet, die die öffentlichen Verkehrsmittel in ihren Arbeitsweg integrieren. Selbst im ICE fährt es kostenlos mit. Die passende Front-Tasche hat Brompton gleich selbst mit der „Roll Top Bag“ (ab 115 Euro) im Angebot. Als schwarze Sonderedition kommt die Tasche direkt mit dem New-York-Rad mit. Dass selbst Fahrradhelme mehr können als bloß beim Sturz zu schützen, zeigt die spanische Firma Closca mit ihrem faltbaren Helm „Fuga“ (120 Euro, drei Größen, mit farbigen Schirmen). Auf dem Rad macht der charakteristische Schützer eine gute Figur – am Ziel angekommen, wird er einfach zusammengelegt und verschwindet in der Tasche. Denn man kann ja noch so gerne überall mit dem Rad hinfahren – unbedingt so aussehen muss man aber nicht.

Ein auf den ersten Blick herkömmlicheres Rad für Alltagswege und Extratouren ist das sportliche Design-Stadtrad „F3 6.0“ von Koga aus den Niederlanden (drei Rahmenformen, 1.899 Euro). Der zweite Blick offenbart die klaren Linien, die durch komplett im Rahmen verlegte Züge und Kabel erreicht werden – und natürlich den Carbonriemenantrieb, der sauberes, leises und langlebiges Fortkommen verspricht. Der Riemen lässt sich auch ideal mit dem wartungsarm gekapselten Zentralgetriebe „C-Linie“ des süddeutschen Herstellers Pinion (wahlweise mit sechs, neun oder zwölf Gängen) kombinieren, das im Modelljahr 2017 erstmals schon an Rädern der 2.000-Euro-Klasse zu finden ist.

Schutz bei Wind und Wetter

Damit der gewollte Umweg eine bequeme Fahrt bleibt, hat Sattelspezialist Selle Royal aus Italien seine Gel-Sattelreihe „Lookin“ überarbeitet – das typische „Fenster“ in der Sitzfläche bleibt natürlich. Nun gibt es vier Modelle für drei Sitzpositionen und je 64,90 Euro. Für Immer-Radler hat Reifenhersteller Schwalbe den neuen Ganzjahresreifen „Marathon GT365“ (drei Größen, je 39,90 Euro) mit Lamellenprofil im Angebot, der auch bei Schnee und Nässe optimale Traktion bieten soll. Ein saisonaler Reifenwechsel ist nicht mehr nötig. Eine extra Radbrille im Alltag erspart der neue Helm „Hyban +“ (104,95 Euro) von Abus – denn er ist mit einem Klappvisier ausgestattet, das Fahrtwind und alle Wetter aus dem Gesicht fernhält. Überhaupt lässt sich ein Trend zum Mehrfachschutz feststellen. Outdoor-Ausrüster Vaude beispielsweise erweitert seine „Luminum“-Reihe stark reflektierender Überkleidung, die rundum sichtbar macht und auch im Regen trocken hält (Überschuhe 32 Euro, Helmcover 18 Euro).

Erspart eine extra Radbrille im Alltag: Der neue Helm „Hyban +“ (104,95 Euro) von Abus – denn er ist mit einem Klappvisier ausgestattet, das Fahrtwind und alle Wetter aus dem Gesicht fernhält. Foto: www.abus.de | pd-f

Günstig in den Fahrradfrühling starten

„Was nix kost’, taugt auch nix“, weiß der Volksmund. Was wenig kostet, kann aber durchaus sehr gut sein; es muss nur zu den Ansprüchen und der Nutzungsintensität passen. Der Fahrradfrühling 2017 kann also durchaus günstig sein. Viel Funktion für wenig Geld bietet etwa das neue Trekkingrad „Jamaica“ von Winora (599 Euro). Federgabel, hydraulische Felgenbremsen und 3 x 8-Gang-Kettenschaltung – an dem in drei Rahmenformen erhältlichen Rad ist alles dran, was man im Alltag und auf Touren benötigt. Wer ein günstiges Fahrrad anschließen will, braucht nicht unbedingt ein Schloss der höchsten Sicherheitsklasse. Das Gleiche gilt, wenn das Rad in einem Umfeld mit niedrigem Diebstahlrisiko geparkt wird. Etwa in diesem Mittelfeld der Sicherheits-Skala liegt das Kettenschloss „Catena 685 Neon“ von Abus (29,95 Euro), gefertigt aus sechs Millimeter starken Gliedern und von einem auffälligen Textilschlauch umhüllt, der den Lack schont.

Carbonlaufräder und Kindertransport

„Leicht, haltbar, günstig – wähle zwei“ ist ein alter Sinnspruch aus der Fahrradwelt, doch beim neuen Carbon-Laufradsatz „Roam 50“ von Sram könnte man glatt „zweieinhalb“ entgegnen. Mit 653 Euro fürs Vorderrad und 763 Euro fürs Hinterrad ist der Twentyniner-Radsatz nämlich der günstigste aus Carbon, und laut Hersteller dennoch extrem seitensteif und lenkpräzise, was gerade im Gelände wichtig ist. Dazu kommt ein mit 1.655 Gramm (pro Satz) recht geringes Gewicht. An mehr als zweieinhalb Sachen denken müssen junge Eltern, weshalb ihnen ein Kindertransporter zusagen dürfte. Hersteller Croozer bietet mit dem „Kid for 1“ für 549 Euro (Zweisitzer: 599 Euro) ein günstiges, komplettes Mobilitätspaket mit Deichsel, kleinem Bugrad und Joggingrad, sodass der Trailer auf unterschiedlichste Weise bewegt werden kann. Klickverbindungen und Klappfunktion erleichtern die Handhabung, der Kofferraum bietet viel Platz für Einkäufe oder Spielsachen. Und wer den optionalen Babysitz dazukauft, spart doppelt: So wird der Anhänger gleich zum Kinderwagen.

Viel Komfort für wenig Geld bieten die Kindersättel der „Junior“-Serie von Selle Royal (9,90 Euro). Der italienische Hersteller hat vier Bauformen im Angebot, deren Größe sich übersichtlicherweise an den Radgrößen von Kinderrädern orientiert. So lässt sich leicht ein geeigneter Sitz finden. Praktisch: Am integrierten Klicksystem kann eine Satteltasche oder ein Rücklicht befestigt werden.

Zahnriemen statt Kette

Am Erwachsenenrad waren bisher Zahnriemenantriebe ein teures Gut, doch Radhersteller Stevens ändert das 2017 mit dem Stadtrad „Boulevard Luxe“: Mit 1.099 Euro ist es eines der günstigsten Modelle mit der zukunftsweisenden Antriebstechnik, die Wartung und Pflege minimiert. Das in drei Rahmenformen erhältliche Rad ist mit Acht-Gang– Nabenschaltung, Federgabel und LED-Lichtanlage ausgestattet. Die am Boulevard verwendeten Antriebsteile gehören zur neuerdings kompletten „CDN“-Reihe von Marktführer Gates. Das Set umfasst Riemen, hintere sowie vordere Zahnscheibe und Kurbel und wird ab etwa 170 Euro auch zum Nachrüsten an (dafür vorgesehenen) Rahmen angeboten. Gerade für Alltagsräder im Ganzjahreseinsatz eine interessante Option.

Stil- und zielsicher zum individuellen Rad

Wer viel Rad fährt, weiß genau, was er will. Und das ist eine gute Voraussetzung dafür, sein Rad individuell zu verbessern und zu verschönern. Das geht los beim elementarsten Vorgang, dem Treten, das doch weitgehend standardisiert ist. Pedal-Spezialist Issi macht Schluss damit und stellt das Klickpedal „Trail“ vor (ab 99,99 Euro), das nicht nur in acht Farben, sondern auch in drei Achslängen erhältlich ist. Es ist kompatibel mit dem verbreiteten SPD-Klicksystem und lässt sich optimal ans Rad und an fahrerische Vorlieben anpassen. Einer komplexen Sache am Mountainbike widmet sich das „Shockwiz“ von Quarq. An Dämpfer oder Gabel angebracht, analysiert das Telemetrie-Gerät die Bewegung der Federung und gibt auf der dazugehörigen App detaillierte Tipps zur Einstellung des Fahrwerks. So können auch Hobby-Biker ihre Federung auf Profi-Level optimieren.

Einer komplexen Sache am Mountainbike widmet sich das „Shockwiz“ von Quarq. An Dämpfer oder Gabel angebracht, analysiert das Telemetrie-Gerät die Bewegung der Federung und gibt auf der dazugehörigen App detaillierte Tipps zur Einstellung des Fahrwerks. Foto: www.quarq.com | pd-f

Individuelle Optik im Griff haben

Ebenso Gegenstand höchst persönlicher Vorlieben sind Lenkergriffe. Der Schraubgriff „Danny MacAskill Lock-On Grip“ (ab 29,99 Euro) von Lizard Skins wird mit nur einem Klemmring befestigt, ist mit einer dämpfenden Grifffläche versehen und in insgesamt 72 verschiedenen Farbkombinationen erhältlich – ab zwanzig Paar auch mit Wunschgravur. Noch individueller und schon ab einer Bestellmenge von einem Stück erhältlich ist der Bike-Rucksack „Velocity on Demand“ von Ortlieb (129,95 Euro). Auf die wasserdichte 24-Liter-Tasche mit Rollverschluss und Abstellfüßchen lässt sich nämlich per Online-Konfigurator jedes beliebige Motiv drucken. Zu beachten ist nur, dass die Auflösung groß genug ist und keine Urheberrechte verletzt werden. Ebenfalls Schraubgriffe, aber eher für Stadt- und Reiseräder gedacht, sind die „My Boo Birkengriffe“(79,90 Euro) von Bambusrad-Anbieter My Boo. Die in Deutschland verarbeitete Birkenrinde stammt aus den Weiten Russlands und ist rutschfest bei Nässe, sehr witterungsbeständig, antiseptisch und mit angenehm warmer Haptik gesegnet.

Stauraum aus der Rolle

Sportliche Fahrdynamik dank agiler Rahmengeometrie bietet das neue „Grand Tourer S“ (ab 1.550 Euro) vom Tourenrad-Spezialisten Koga. Mit verschliffenen Schweißnähten und komplett innenverlegten Kabeln und Leitungen ist das Rad elegant und vor den Unbillen des Alltags geschützt. Im „Koga Signature“-Konfigurator lassen sich zudem viele Details individuell festlegen, von der Gabel und Schaltung über die Lichtanlage bis hin zur Lackierung. Anklicken und aufrollen: Mit der Shopping-Tasche „Konsum“ (59 Euro) stellt Fahrer Berlin eine praktische Einkaufslösung vor, die sich bei Nichtgebrauch einfach zusammenrollen lässt. Damit ist die aus Boots-Persenning gefertigte und mit einem Reflexstreifen versehene Tasche wie geschaffen für schöne Stadträder, von denen man möglichst viel zeigen möchte. Mehr Halter als Träger ist der passend dazu angebotene „Single Rack“ von Fahrer Berlin (89 Euro). Der minimalistische Gepäckträger aus Edelstahl, in den herkömmliche Radtaschen eingehängt werden können, macht auch Rucksack-Fans diese bequemere Transportmethode schmackhaft. (pdf | Fotos: Messe Friedrichshafen/Eurobike/www.abus.de/www.quarq.com/pd-f )

Eine Bilderstrecke mit Neuheiten des Fahrradfrühlings (1/2) finden Sie hier.

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