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(Anzeige) Neues im Fahrradfrühling 2017 (2/2)

GÖTTINGEN/GIESSEN – In Teil zwei unseres Blicks auf den Frühling in der Fahrradbranche zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem Pressedienst Fahrrad Neuheiten bei E-Bikes, nettes Zubehör und Technikdetails und verraten was sich hinter „Road plus“ verbirgt.

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Der Trend zu Scheibenbremsen setzt sich auch am Rennrad durch – man sieht die ersten Serienrennräder der Profiklasse mit Disc Brakes. So etwa das „FR2 disc“ von Felt aus Kalifornien (5.399 Euro). Der Carbonrahmen wird komplettiert von einer 22-Gang-Elektroschaltung und Zwölf-Millimeter-Steckachsen.

Allen Straßensportlern, die ihren „alten“ Renner mit zeitgemäßem Carbon aufwerten wollen, bietet die Firma Knight Wheels den Laufradsatz „65“ an (1.998 Euro). Die Räder mittels Gewicht und Aerodynamik auf Schnelligkeit zu optimieren, stand im Fokus der Entwicklung. Damit gleichzeitig die Bremsstabilität gewährleistet ist, sind die Bremsflanken drei Millimeter dick und können mehr Hitzeenergie aufnehmen.

E-Antrieb im Gelände

Beim Mountainbike kommt man 2017 ab einer bestimmten Preisklasse nicht mehr am Elektroantrieb vorbei. Das Rad als Gesamtkonzept ist jetzt erwachsen – wie man am E-MTB „Uproc7“ (ab 4.699 Euro) vom E-Bike-Vorreiter Flyer aus der Schweiz sieht. Das ausgefeilte Fahrwerk bietet Handling und Traktion, wie bei jedem guten Enduro-„Fully“ mit 160 Millimeter Federweg zu erwarten ist. Beim Pedalieren unterstützt ein Mittelmotor von Panasonic mit integriertem Zwei-Gang-Getriebe. Wer’s noch etwas wilder mag, findet bestimmt Gefallen am Downhill-E-MTB „Xduro Dwnhll 9.0“ (7.999 Euro) von Haibike. Der Bolide aus Schweinfurt macht mit 200 Millimeter Federweg und robuster Ausstattung der Gattung Downhill alle Ehre. Dazu bringt er den Lift gewissermaßen gleich selbst mit – in Form des Mittelmotors von Bosch.

Das „Uproc7“ (ab 4.699 Euro) vom E-Bike-Vorreiter Flyer aus der Schweiz: Das ausgefeilte Fahrwerk bietet Handling und Traktion, wie bei jedem guten Enduro-„Fully“ mit 160 Millimeter Federweg und beim Pedalieren unterstützt ein Mittelmotor von Panasonic mit integriertem Zwei-Gang-Getriebe. Foto: www.flyer-bikes.com | pd-f

Wegweiser für eine Extra-Runde

Für Mountainbiker hat Ausrüster Vaude den neuen knöchelhohen Lederschuh „Tsali AM“ im Katalog (180 Euro). Schon optisch eher an einen Bergschuh erinnernd, ist der Tsali etwa für Touren im alpinen Raum gemacht, wo der Fuß besonderen Schutz vor Steinen und Geröll braucht. Außerdem bietet die Vibram-Sohle guten Tritt bei Laufpassagen. Falls man vor Spaß am Rad mal wieder die Zeit vergisst, sollte immer eine Beleuchtung dabei sein. Radlicht-Hersteller Busch & Müller präsentiert den Akku-Frontscheinwerfer „Ixon Space“ für 199 Euro. Mit imposanten 150 Lux ist er weit mehr als nur ein Heimbringer – im Gegenteil: Soviel Ausleuchtung lädt selbst im Gelände zu einer weiteren Runde im Dunkeln ein. Und dank StVZO-Zulassung darf der Space auch am Stadtrad benutzt werden.

Zur besseren Trainingssteuerung setzen Radsportler verstärkt auf Fitness-Tracking und Navigation. Eine besonders kleine Lösung bietet da Zubehörhersteller Lezyne mit der smarten Armbanduhr „Micro GPS Watch“ (ab 129.95 Euro). Am Handgelenk sammelt die Uhr alle relevanten Daten, schickt sie zur Auswertung ans Handy und kann auch dessen Benachrichtigungen anzeigen, wie etwa Anrufe, SMS oder E-Mails. Zur Navigation interagiert die Uhr mit GPS- und Glonass-Satelliten, was ein lückenloses Netz verspricht. Wollen Kinder Radsport machen, kommen Eltern oft ins Grübeln: Ein Extra-Rad für den Sport ist teuer und ein Sportrad kann selten, was der Alltag braucht. Kinderradspezialist Puky hat im „Crusader 24–8 Alu Light Active“(399,99 Euro) eine Antwort für beide Seiten: Cool und mit 11,6 Kilogramm recht leicht – und trotzdem mit LED-Lichtanlage und Schutzblechen für den Schulweg geeignet.

E-Bikes 2017: Für jeden Geschmack das passende Rad

Im E-Bike-Markt steckt Musik und Dynamik. Kaum ein Fahrradsegment, das noch ohne Motor auskommt. Die Bandbreite reicht von komfortabel auf der Straße über sportlich im Gelände bis hin zum Lastentransport. 2017 kommt mit dem „My Volta“ (3.999 Euro) von My Boo auch ein erstes E-Bike mit Bambusrahmen auf den Markt. Jedes dieser Räder ist ein Unikat und wird per Hand in Ghana gefertigt. Einen praktischen Allrounder bietet Flyer mit dem Trekkingbike „T11“ (ab 2.799 Euro). Der schweizerische E-Bike-Pionier hat seiner beliebten „T-Serie“ für 2017 eine Frischzellenkur mit erweiterten Ausstattungsoptionen und neuem Farbton verpasst. Der komfortorientierte Genussradler hat jedoch die Qual der Wahl: So kann er auch auf das „Tria N8“ (ab 2.599 Euro) von Sinus zurückgreifen.

Licht und Lastentransport

Die Schweinfurter Entwickler haben beim Tiefeinsteiger die Position des Motors sowie des Akkus optimiert. Dadurch soll sich das Handling des Rades verbessern. Speziell für die Nutzung an Tiefeinsteigern mit aufrechter Sitzposition bietet die Sport-Import-Marke Voxom die robusten Pedale „Pe12“ (19,95 Euro) an. Einen speziellen E-Bike-Scheinwerfer hat Busch & Müller mit dem „Lumotec IQ-X E“ (149,90 Euro) ab sofort im Sortiment. Satte 150 Lux Beleuchtungsstärke liefert der Frontscheinwerfer, der als Energielieferanten den E-Bike-Akku nutzt und so mehr Licht auf die Straße bringt als das vergleichbare Modell für Nabendynamos. Für den Transport von sperrigen Gepäckstücken liefert Riese & Müller mit dem „Packster Nuvinci HS 80“ (ab 3.999 Euro) eine interessante Lösung. Auf der breiten Ladefläche des Long-John-Lastenrades können Gegenstände im Europaletten-Teilmaß transportiert werden.

Für den Transport von sperrigen Gepäckstücken: Riese & Müller liefert mit dem „Packster Nuvinci HS 80“ (ab 3.999 Euro) eine interessante Lösung., denn auf der breiten Ladefläche des Long-John-Lastenrades können Gegenstände im Europaletten-Teilmaß transportiert werden. Foto: www.r-m.de | pd-f

Bessere Reichweite und Verzögerung

Wer gerne längere Strecken auf unasphaltierten Wegen unterwegs ist, der findet im „E-Finder“ (ab 4.500 Euro) von Velotraum einen passenden Begleiter. Das Reiserad rollt auf breiten 27,5-plus-Reifen und ist so für die gröberen Touren prädestiniert. Per Konfigurator können Farben und Ausstattung individuell gewählt werden. Spaß in noch derberem Gelände verspricht das vollgefederte „Delite Mountain“ (ab 4.799 Euro) von Riese & Müller. Dank Dual-Battery-Concept lassen sich auch zwei Akkus am Rad betreiben – für mehr Reichweite. Damit auf Geländepisten rechtzeitig gebremst wird, hat Sram die weltweit erste Serienscheibenbremse für E-Mountainbiker entwickelt. Bei der neuen „Guide RE“ (145 Euro pro Stück) werden Entwicklungen aus dem MTB-Downhill-Bereich genutzt und für den E-Einsatz angepasst. Gerade Reiseradler standen oft vor dem Problem, dass durch das E-Bike-Display kein Platz mehr für die Befestigung einer Lenkertasche war.

Dank einer breiteren Klemmung von 80 Millimetern, die somit das Display umschließt, bietet Taschenspezialist Ortlieb mit der Halterung „Montage-Set E-Bike“ (27,95 Euro) eine passende Lösung an. Für den Schutz des Akkus bei Schmutz und Dreck hat Accessoire-Hersteller Fahrer Berlin das „Akku Cover Summer“ (44 Euro) in sein Sortiment aufgenommen. Polsterndes Neopren schützt vor Steinschlägen, ein luftdurchlässiges Stretch-Gewebe verhindert Überhitzung.

Road plus: Mit Lust und Last auf schnellen Strecken

„Road plus“ kann man verkürzt den Trend nennen, dass Rennräder neuerdings viel mehr können als nur schnell auf der Straße fahren: Abstecher auf Holperwege, besser bremsen unter allen Umständen, effektiv-komfortabel gleiten und reisen mit leichtem Gepäck. Letzterer Trend heißt Bikepacking – und Ortlieb hat die passenden wasserdichten Taschen dazu. Man packt sein Minimalgepäck nicht an den Gepäckträger, sondern montiert die Taschen am Sattel („Seat-Pack“, 16,5 l, 129,95 Euro), am Lenker („Handlebar-Pack“, 15 l, 99,95 Euro, plus „Accessory-Pack“, 3,5 l, 54,95 Euro) oder im Rahmendreieck („Frame-Pack“, 4 bzw. 6 l, 99,95 bzw. 119,95 Euro). So ist für schnelles Vorankommen und sportliche Fahrdynamik gesorgt. Ein Rad für die Taschen wäre etwa das neue „Seet Alltrack 1.0“ von Haibike, das mit 899 Euro einen preiswerten Einstieg in die moderne Gravel–Rennrad-Welt bietet. Das stabile Alu-Rad versteht sich als Allrounder mit Scheibenbremsen, 22 Gängen und Reifenfreiheit bis 40 Millimeter.

Wandel bei der Bereifung

Die Rennradbereifung verdeutlicht den Wandel vielleicht am besten: Wo jahrzehntelang fingerschmale, steinharte Pneus surrten, hat sich jüngst eine Vielfalt etabliert, die sich in der Modellpalette von Hersteller Schwalbe lehrbuchmäßig zeigt. Von 22 bis 30 Millimeter Breite sieht man heute Straßenreifen, von extra leicht über besonders pannensicher, mit hoher Laufleistung und oft auch ohne Schlauch, also Tubeless. Die Übergänge zum Querfeldeinreifen sind bzgl. Profil und Breite fließend, sie werden von Gravel- und leichten Reisereifen übertroffen, die es sogar bis 70 Millimeter Breite gibt. Möglich macht die breiteren Reifen vor allem die Scheibenbremse. Eine mechanische Version bietet der US-Hersteller Paul Components mit der „Klamper“ (239,99 Euro) an. In der „Short Pull“-Version ist sie mit klassischen Rennrad-Bremsschalthebeln kompatibel. Der Seilzug statt hydraulischer Leitung verspricht dabei deutlich leichtere Wartung und Reparatur unterwegs.

Details für Langstreckenfahrer

Langstreckenfahrer jeder Gehaltsklasse finden in der Modellreihe „VR“ der Marke Felt den geeigneten Untersatz. Das Sortiment umfasst moderne Renner mit entspannter Geometrie, Aluminium- und unterschiedlichen Carbonrahmen zwischen 999 Euro und 4.999 Euro. Ausgestattet mit Scheibenbremsen und bis zu 35 Millimeter breiten Reifen sowie mit als Zubehör erhältlichen Schutzblechen ruft das VR nach sportlichem Abenteuer.
Das Mehr in „Road plus“ heißt beim „Scorpion“ von HP Velotechnik (ab 2.990 Euro): ein drittes Rad. Das Tieflieger-Dreirad ermöglicht durch gute Aerodynamik und optimale Kraftübertragung hohes Tempo auf langen Strecken; die komfortable Sitzposition im Schalensitz bietet einen bemerkenswerten Panoramablick. Gepäckträger am Lenker sind nicht nur bei modernen Alltagsrädern im Trend, sondern finden sich auch vermehrt an sportlichen Reiserädern der Gravel- und Randonneurs-Klasse. Dafür passend entwickelte Surly aus Minnesota die mit 48,6 Liter Volumen nahezu gigantische Tasche „Porteur House“ (119,99 Euro). Ganze 15 Kilogramm können in der Porteur House transportiert werden – am besten auf Surlys Frontträger „24 Pack Rack“, für den sie optimiert wurde. (pdf | Fotos: www.pd-f.de (Mathias Kutt)/www.flyer-bikes.com/www.r-m.de

Eine Bilderstrecke mit Neuheiten des Fahrradfrühlings (2/2) finden Sie hier.

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