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Dritter Podestplatz im dritten Rennen

Jan-Niklas Droste

OFFENHAUSEN – Jan-Niklas Droste von der RSG Gießen und Wieseck befindet sich weiter auf Kurs in Richtung seines Saisonziels, der Deutschen Meisterschaft im Einzelzeitfahren. Im österreichischen Offenhausen fuhr er jetzt den dritten Podestplatz im dritten Vorbereitungsrennen ein.

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Jan-Niklas Droste

Erfolg im Nachbarland: Jan-Niklas Droste wird Dritter beim Einzelzeitfahren durch das Grünbachtal in Österreich. Foto: Kapfenberger, radsportfotos.at

Beim Einzelzeitfahren durch das Grünbachtal im österreichischen Lambach fuhr Jan-Niklas Droste als Dritter auf das Podium.

„Nach dem Auftaktsieg in Kehl, dann Platz zwei in Hamburg vergangene Woche und nun Platz drei in Österreich, hätte der Saisonstart für mich nicht viel besser laufen können. Ich hoffe natürlich, dass das Niveau so bleibt und ich weiterhin erfolgreich unterwegs bin.“, zog der 24-jährige Fahrer der RSG Gießen und Wieseck nach dem Rennen eine Zwischenbilanz.

Einzelkämpfer im Einzelzeitfahren

Nach dem Defekt beim Zeitfahren in Hamburg sollte in Österreich nichts schief gehen. Intensiv hatte Droste sein Rad nach dem Defekt in Hamburg analysiert und war offenbar erfolgreich, zeigte er in Österreich doch eine ansprechende Leistung: „Als Amateur ist es natürlich etwas anderes für ein Rennen so weit zu reisen. Da gibt es keinen Teambus, keine Betreuer oder im voraus gebuchte Hotels.“, unterstrich Droste einen merklichen Unterschied zum Vorjahr, als er noch als Radprofi beim Team Heizomat unter Vertrag stand bevor er seine Profi-Laufbahn Ende 2014 beendete.

Stärke auf zweitem Teilstück

Den 22,5 Kilometer langen Kurs im oberösterreichischen Offenhausen mit 170 Höhenmetern und einem anspruchsvollen Profil hatte Droste im Vorfeld und auch am Renntag nicht besichtigen können. Entsprechend zurückhaltend startete er in den Wettkampf und lag bei der ersten Zwischenzeit noch auf Platz acht. Im schwereren zweiten Teil der Strecke konnte er seine Zeitfahrstärke dann aber voll ausspielen und schob sich nach und nach weiter nach vorne. Im Ziel war es dann eine Zitterpartie. Sechs Sekunden hinter dem Sieger und um weniger als eine Sekunde hinter Platz zwei belegte er als bester Deutscher Platz drei.

„Die Jungs die heute vor mir waren sind definitiv als Top vier der Österreichischen-Staatsmeisterschaft und ehemalige Österreichische Meister keine schlechten Zeitfahrer. Wenn es dann so knapp ist würde man natürlich gerne gewinnen, aber der Trend geht aufwärts.“, zeigte sich Droste nach der Siegerehrung zufrieden.

In den kommenden Wochen stehen weitere Vorbereitungsrennen für seinen Saisonhöhepunkt, die Deutsche Zeitfahrmeisterschaft Ende Juni in Bensheim auf dem Programm. (jnd)

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