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Eröffnung des GDC lockt tausende Besucher

Arie Schindler

WINTERBERG – Das erste Rennen der IXS-GDC (German-Downhill-Cup) Serie in Winterberg war wie jedes Jahr ein Highlight für Besucher. Auch der Downhillfahrer Arie Schindler war mit dabei und wollte ein weiteres Mal sein Können unter Beweis stellen.

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Arie Schindler

Trackwalk: Arie Schindler ist begeistert von der diesjährigen Strecke. Foto: Hofmann

Am Samstag machte sich der Fahrer aus Großen-Linden ein weiteres Mal mit gepackten Taschen auf den Weg zu einem Rennen. Dieses Mal stand das erste Rennen der deutschen Rennserie des IXS auf dem Programm.

Nach dem Trackwalk war Arie Schindler erfreut: „Die Strecke gefällt mir dieses Jahr sehr gut. Sie ist im Vergleich zum letzten Jahr anders gesteckt worden und verspricht ziemlich schnell zu werden.“

Freitagnachmittag und Samstagvormittag konnten die Fahrer im Training herausfinden, welches die schnellsten Linien waren und sie dann am Samstagnachmittag im Qualifikationslauf zum Besten geben.

Winterberg bietet viele Attraktionen

Das IXS Dirt Masters Festival bot eine Menge Attraktionen. Neben Verkaufs- und Informationsständen standen sowohl Downhillrennen, also auch Fourcrossrennen (hier fahren immer vier Fahrer direkt gegeneinander) auf dem Programm. Nebenbei gab es noch den Pumptrackwettbewerb (dies ist eine Runde, die ohne treten, sondern nur durch das Verlagern des Körpergewichts durchfahren wird. Die schnellste Zeit gewinnt) und die sogenannten Whip-Offs. Diese sind ein Wettkampf bei dem Fahrer durch das Querstellen des Rades im Flug um die Gunst der Zuschauer kämpfen. Die Person, die den meisten Applaus erhält, gewinnt. Den Zuschauern wurde also einiges geboten.

Schindler mit Qualifikationslauf zufrieden

Arie Schindler

Schindler im Rennlauf: Nachdem das Starthäuschen verlassen wird geht es um jede Millisekunde. Foto: Grobe

Am Samstagabend kam Schindler zufrieden im Ziel an. Mit einer Zeit von 2:01,802 Minuten qualifizierte er sich auf dem 68. Platz. Nachdem er ohne Fehler alle Linien getroffen hatte war das Ziel für den Rennlauf sich noch um einige Sekunden zu verbessern.

Doch am nächsten Morgen kam alles anders als gedacht. Nachdem es in der Nacht begonnen hatte zu regnen, war die Strecke sehr rutschig und sie hatte eine Menge Griffigkeit eingebüßt, so dass sich die Zeiten aller Fahrer im Vergleich zum Vortag deutlich verschlechterten.

So fuhr der 24-Jährige Downhillfahrer aus Großen-Linden mit 2:12,008 Minuten zwar eine langsamere Zeit; landete damit aber trotzdem nur einen Platz weiter hinten als am Vortag und beendete das Rennen mit Rang 69.

Bevor in drei Wochen das nächste Rennen in Willingen stattfindet will Arie Schindler, nach beenden seiner Masterthesis, wieder richtig mit dem Training beginnen und ist zuversichtlich, dass sich dies in den Ergebnissen der nächsten Rennen widerspiegeln wird. (fh)

 

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