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Ersehnter Wetterwechsel zur Wochenmitte

Foto: Bundes-Radsport-Treffen

HANNOVER – Dass ausgerechnet die Woche des Bundes-Radsport-Treffens von Unwettern und Hochwasser heimgesucht wird, schmerzte Organisatoren und Teilnehmer in Hannover. Doch am Mittwoch (26.07.) wechselte das Wetter und ließ Hoffnung für die nächsten Tage aufkommen.

Das hat ja nun wirklich kein Veranstalter verdient. Dauerregen am Dienstag (25.07.) beim Bundes-Radsport-Treffen in Hannover und keine Aussicht auf einen trockenen Moment. Unwetterwarnung für Süd-Niedersachsen und die Straßen sind teilweise nicht passierbar, Keller sind vollgelaufen. Der Veranstalter kommt seiner Fürsorgepflicht nach und hat die Tour abgesagt. In Hannover waren alle traurig.

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Morgen soll es weitergehen. Auf dem Plan steht die Tour entlang der Spargelstraße, Richtung Nordosten ins Celler Land. Zum ersten Mal in der BRT-Geschichte gibt es während der Tourenwoche auch eine Strecke über
150 km. Höhepunkt ist sicherlich die Hochzeitssuppe im Gasthaus Schumacher in Eicklingen.

Hannover klart auf

Der Mittwoch des Bundes-Radsport-Treffens in Hannover begann mit etwas Verzögerung. Die ganze Nacht hindurch hat es noch bis um 9 Uhr geregnet. Hannover und gerade die südlichen Landesteile haben mit Hochwasser zu kämpfen. Am Mittwoch (26.07.) ging es allerdings Richtung Nordost und Streckenchef André Kayser kontrollierte die Strecke vorab. So schickte BDR-Koordinator Bernd Schmidt die knapp 400 Starter mit einer Stunde Verspätung auf die Strecke. Den Rest des Tages blieb es dann aber trocken.

Der Tag entschädigte für die vergangenen Tage und bot zwei Besonderheiten: Zum ersten Mal gab es bei der Tourenwoche auch eine 150-Kilometer-Strecke im Angebot und in Eicklingen gab es das „Verpflegungs-Depot des Jahres“. Im Gasthaus Schuhmacher, Schumachers sind selbst Radsportler, empfing die Mannschaft des TUS Eicklingen das Fahrerfeld fürstlich mit guter Laune, Musik und einem super Büffet vom feinsten – mit der ersehnten klarenr Hochzeitssuppe mit Spargel, Eistich und Klößchen. „Vielleicht war das der Grund, warum heute so viele Radsportler auf die 150er-Strecke gegangen sind, denn dann sind sie zweimal nach Eicklingen gekommen“, scherzte Koordinator Schmidt. Die Strecke war sehr verkehrsarm, sorgsam ausgesucht und gut ausgeschildert. Und im Ziel konnten bei endlich trockenem Wetter die aufgestellten Tische und Bänke genutzt werden.

Verkürzte Streckenführung

Am Donnerstag (27.07.) gibt es im Tagesplan einige Änderungen: Da der Tross wieder Richtung Süden fahren wird, hat man wegen des Hochwassers mit gesperrten Brücken und geschlossenen Ortschaften zu kämpfen. Eine neue Strecke kann kurzfristig nicht ausgearbeitet werden, schon alleine wegen des Genehmigungsprozesses nicht. Deshalb hat sich das Orgateam entschlossen, die 110-Kilometer-Runde zu streichen und die 70-Kilometer-Strecke etwas zu verkürzen. „Wer gerne 100 km fahren möchte, der darf die 70er-Schleife zweimal fahren“, empfiehlt Schmidt den besonders Kilometer hungrigen. Freiwillig anzugehen ist auch der Stich auf die Marienburg, an der man normalerweise vorbeifahren würde. (pm | Foto: Bundes-Radsport-Treffen)

Eine Bilderstrecke der ersten Wochenhälfte finden Sie hier.

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