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Glänzende Premiere trotz Dauerregen

Fahrradtrial Hessencup in Kleinlinden

GIESSEN – Die Teilnehmer des Fahrradtrial Hessencups in Kleinlinden trotzten auf beeindruckende Weise dem Dauerregen der die Premiere auf dem Gelände an der Brüder-Grimm-Schule begleitete und auch zahlreiche Zuschauer ließen sich den sehenswerten Wettbewerb nicht nehmen.

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Mit Gummistiefeln und Wathosen auf Seiten der Helfer und wasserabweisender Kleidung bei den Sportlern schienen die Teilnehmer des Fahrradtrial Hessencup in Kleinlinden widrige Witterung durchaus gewohnt zu sein. Um das Wettkampfareal herum blieben einige Stellen sogar trocken. Hier hatten sich Zuschauer mit großen Regenschirmen platziert, die sich das Geschicklichkeits-Spektakel nicht entgehen lassen wollten.

Statt mit hohem Tempo galt es vor allem mit Bedacht und dem gekonnten Zusammenspiel von Vortrieb und Bremse einen Hindernis-Parcours zu durchfahren, oder an vielen Stellen zu durchspringen. Rund vier Stunden dauerte es für die Teilnehmer, die in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden abgesteckten Sektionen zu absolvieren und dabei möglichst nicht die Füße abzusetzen oder Fehlerpunkte zu kassieren.

Fahrradtrial Hessencup in Kleinlinden

Heimischer Starter: Lukas Rawer von der RV Gießen-Kleinlinden während einer Wertungsprüfung. Foto: Kloske

Tagelange Arbeit – gute Resonanz

43 Teilnehmer aus Hessen, aber auch einige weit Angereiste waren auf dem neu geschaffenen Parcours unterwegs und von der Qualität der Strecken begeistert. Die Sportler Sönke Südbrock, Lukas Welcker, Lukas Rawer und Trial-Fachwart Björn Kilian von der Radfahrervereinigung 1904/27 Gießen-Kleinlinden hatten in tagelanger Arbeit das Trainingsgelände zu einer wettkampftauglichen Strecke umgebaut und erweitert. Das erreichte Niveau erfreute auch Trial-Fachwart Markus Erlenbach vom hessischen Radfahrerverband, der die Einrichtung der Wertungssektionen leitete. Streckenbauer Sönke Südbrock äußerte sich begeistert über die Unterstützung des Sportamtes und des Gartenamtes der Stadt Gießen. Das Teilnehmer-Interesse sei angesichts der Witterung für eine Erstauflage sehr gut, so Südbrock.

Nachhaltig für Nachwuchsarbeit

Bürokratisch wurden den jungen Sportlern keine Steine in den Weg gelegt. Vielmehr freuten sie sich über jede Ladung Steine, die das Gartenamt mit LKWs an der Strecke abkippte und aus denen dann der Hessencup-Parcours geschaffen wurde. Dass der Hessencup nachhaltig für den Nachwuchs Trial-Sport in Kleinlinden ist, war eine große Motivation für Lukas Welcker, denn viele der Hindernisse dürfen stehen bleiben und verbessern zukünftig die Trainingsmöglichkeiten. Dass der Hessencup im nächsten wieder nach Kleinlinden kommt ist für die Macher eine klare Sache. Dann könne es vielleicht sogar um die Hessenmeisterschaft gehen – die dann hoffentlich bei Sonnenschein ausgetragen wird. (sd | Fotos: Dietel/Kloske)

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