Anzeige

Glänzende Aufholjagd bei Radcross-DM

Gerrit Henrich

QUEIDERSBACH – Die Deutsche Meisterschaft im Radcross markierte für die RSG Gießen und Wieseck den Höhepunkt der Radcross-Saison. Dementsprechend ehrgeizige Ziele hatten sich ihre Starter gesetzt.

Anzeige
Anzeige

Die Deutsche Meisterschaft im Radcross im rheinlandpfälzischen Queidersbach war Höhepunkt der Radcross-Saison in Deutschland, in der unter anderem seit Oktober elf 11 Rennen des Deutschlandcups im gesamten Bundesgebiet von Lohne in Niedersachsen bis München stattfanden.

Acht Rennen des Deutschlandcup hat Thomas Hockauf von der RSG Gießen und Wieseck bestritten und mit Platz acht in der Gesamtwertung der Masters III erfolgreich abgeschlossen. Platz zwölf bei der DM war ebenfalls ein achtbares Resultat für den Radcross-Spezialisten.

Dass er nur zwei Rennen im Deutschlandcup gefahren hat, sollte sich für Juniorenfahrer Niclas Zimmer bei der Startaufstellung bemerkbar machen. Mit Platz 30 in der Deutschlandcup-Gesamtwertung stand der Vetzberger in den hinteren Reihen der Aufstellung für das DM-Rennen, was sein Ziel, unter die Top-Fünf zu fahren, deutlich erschweren sollte. Dicht war das Gedränge auf den ersten Metern und ein Sturz von Fahrern vor ihm hielt zusätzlich auf. Mit guter Fahrtechnik konnte sich der Mountainbiker aber innerhalb der ersten beiden Runden bereits auf Platz 13 vorarbeiten. Die Spitze schien aber zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr zu erreichen. Zimmer kämpfte weiter für sein Ziel und rangierte in der sechsten von achten Runden schon auf Platz acht, den er dann bis zum Schluss verteidigen konnte, wenngleich er seine Messlatte im ersten Jahr als Juniorenfahrer noch nicht ganz erreichen konnte.

Niclas Zimmer

Mit der Top-Fünf-Platzierung als Ziel: Niclas Zimmer zeigt bei der Radcross-DM eine bärenstarke Aufholjagd und wird Achter. Foto: René Zimmer

Topten in der Eliteklasse angepeilt

Auch unter den rund fünfzig Startern in der Eliteklasse befanden sich einige deutsche Mountainbike-Profis. Hier vertrat der Gießener Gerrit Henrich, der sich für die DM eine Topten-Platzierung vorgenommen hatte, die Farben der RSG Gießen und Wieseck, die im Gelände ihr grün-weißes Trikot gegen ein grün-schwarzes tauscht. Der anspruchsvolle Kurs taute im Tagesverlauf zwar langsam auf; trotzdem war die Strecke noch an vielen Stellen mit Schnee und Eis bedeckt, wodurch er den Fahrern besonderes fahrerisches Können abverlangt wurde. Passend zum Start setzte dann auch noch leichter Schneefall ein.

Henrich: „Nicht ganz unzufrieden“

In der zweiten Startreihe ins Rennen gegangen, konnte sich der Deutschlandcup-Neunte Gerrit Henrich im Laufe der ersten Runde auf Platz zehn nach vorne kämpfen. In der dritten von insgesamt zehn Runden konnte er das angeschlagene Tempo jedoch nicht mehr ganz halten und wurde bis auf Platz 15 nach hinten durchgereicht. Während der Stollberger Radprofi Marcel Meisen neuer deutscher Cross-Meister wurde, konnte Vizehessenmeister Henrich seinen 15. Platz gegenüber dem amtierenden Hessenmeister, Sascha Starker aus Bensheim, bis zum Schluss verteidigen. „In den letzten Wochen war ein wenig die Luft raus, daher bin ich nicht ganz unzufrieden mit dem Ergebnis“, so der 36 Jahre alte Fahrer der RSG Gießen und Wieseck, der wie Vereinskollege Thomas Hockauf während der Wintersaison ein volles Programm an Radcross-Veranstaltungen absolviert hat. (cg/rz/sd | Fotos: Claudia Grote/René Zimmer)

» Radsportnachrichten.com als App

» Ist Ihr Verein im Netz zu finden?

Wir verhelfen Ihnen zur modernen Webseite mit Smartphone App. www.radsportnachrichten.com/marketing