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Kleinlindener fuhren eigene TransAlp-Tour

KLEINLINDEN – Da die offizielle Veranstaltung terminlich nicht passte, entschlossen sich 13 Radsportler der RV 1904/27 Gießen-Kleinlinden und ein Betreuerteam zu einer selbst organisierten fünftägigen „TransAlp powered by RV 1904/27“.

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13 Radsportler der RV 1904/27 Gießen-Kleinlinden absolvierten gemeinsam 620 Kilometer und 11.800 Höhenmeter auf ihrer selbst organisierten „TransAlp powered by RV 1904/27“.

Die Idee zu dieser Tour entstand Ende 2018, da für einige Sportler die jährliche Tour TransAlp, Ende Juni, aus terminlichen Gründen nicht umsetzbar war. „Wir konnten unseren Sportlern den Flair und ein rundum Sorglospaket liefern, im Prinzip fehlte nur noch die Lenkernummer und die Zeitnahme“, sagt Wolfgang Rinn, der die Planung und Gesamtorganisation für dieses Event übernommen hatte.

In fünf Etappen mit Ausgangspunkt Sonthofen wurden Tagesdistanzen von bis zu 180 Klilometern und bis zu 3.900 Höhenmetern zurückgelegt, ehe das Ziel, Riva del Garda, erreicht wurde. „Mir war wichtig, dass echte Passklassiker wie das Hahntennjoch, Timmelsjoch, Stilfserjoch und der legendäre Passo Mortirolo Bestandteil der Tour werden“, so Rinn in seiner Ausführung. „Wegen Erdrutschen mussten wir notgedrungen den Passo Gavia, sowie den Passo di Croce Domini aus dem Programm nehmen“ bedauerte Rinn. In der Konsequenz bedeutete das, einen Alternativpass zu suchen oder den Berg weitläufig zu umfahren, um zum Etappenziel zu kommen. So wurden mal schnell aus geplanten 100 Kilometern dann 180 Kilometer. Die Stimmungslage der Gruppe ließ sich dadurch nicht negativ beeinflussen. Im Gegenteil: alle waren täglich hoch motiviert.

Fleißige Betreuer

Für den Motivationsschub sorgte ein perfekt arbeitendes, vierköpfiges Betreuerteam das den 13 Kleinlindener Radsportlern fast jeden Wunsch von Lippen ablas. Permanent waren die Betreuer mit Autos auf und an der Strecke, richteten an strategischen Punkten Verpflegungsstellen ein, sorgten für Wäscheservice und Gepäcktransport bis in das Hotelzimmer am Abend. Die Wellnesbereiche der Hotels gaben dann neue Kraft für die nächste Tagesetappe, die alle ohne jegliche Defekte an den Fahrrad verliefen. Es soll nicht die letzte „TransAlp powered by RV 1904/27“ gewesen sein, waren sich die Teilnehmer einig. (Text: wr | Foto: Wolfgang Rinn)

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