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Lahntalradweg mit neuem Verlauf

GIESSEN – Radtouristen in Gießen pedalieren nun auf der Innenstadt-Seite entlang der Lahn: Zum Beginn der Fahrradsaison hat das Land Hessen den Verlauf des Lahntalradwegs im Gießener Stadtgebiet verlegt. Weitere Maßnahmen sollen folgen.

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Von Wißmar kommend queren die Radtouristen nun die Lahn über den Christoph-Rübsamen-Steg und fahren dann auf der Ostseite der Lahn immer am Ufer bis zum Gießener Ring, wo sie die Brücke der B429 nutzen, um wieder auf die Westseite zu kommen.

Mit dem touristisch bedeutsamen Lahntalradweg wurde auch der auf gleicher Strecke verlaufende Radweg Deutsche Einheit verlegt, der seit zwei Jahren von Bonn nach Berlin führt und sich zusehender Beliebtheit im Radtourismus erfreut. Ebenso wurde der hessische Radfernweg R7 verlegt, der von Limburg über Gießen und das Wiesecktal in Richtung Vogelsberg führt. Auf der alten Route verbleibt hingegen die 27 Kilometer lange Gleiberger Land-Tour, die vor zwei Jahren durch den Landkreis beschildert wurde.

Die Verlegung ist eine Konsequenz aus den vielen Verbesserungen, die im Rahmen der Landesgartenschau auf der Ostseite der Lahn durchgeführt wurden. Durch den Bau des Christoph-Rübsamen-Stegs, des Mühlengartens, des Lahnfensters und des Spielplatzes an der Lahn gibt es viele neue Attraktionen auf der Ostseite. Die Radtouristen können so am Fluss verweilen und den Blick auf die Lahn genießen. An vielen Stellen des Radwegs bieten sich Ausblicke auf die Lahn und zukünftig wird der Bahnhof über den neuen Zugang zur Lahnstraße direkt vom Lahntalradweg erreichbar sein. Durch den Bahndammdurchstich in der Walltorstraße ist die Innenstadt mit ihren Attraktionen wie dem Botanischen Garten, dem Alten und Neuen Schloss sowie der Fußgängerzone bequem erreichbar.

ADFC Gießen rät zu weiteren Anpassungen

Um die Route noch attraktiver zu machen, hat der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Gießen (ADFC) der Stadt empfohlen, dass die nördliche Bootshausstraße mit dem Bahndammdurchstich in eine Tempo-30-Zone oder eine Fahrradstraße umgewandelt wird, so dass dort nur noch 30km/h und nicht mehr 50km/h gefahren werden darf. Ebenso sollte nach Auffassung des ADFC zwischen der Rodheimer Straße und der Wieseckmündung die Oberfläche der Route erneuert werden, denn das Pflaster mache die Radtour dort teilweise zu Tortour. Zusätzlich sollten im Uferpark noch einige Fahrradbügel aufgestellt werden, so dass auch vollbepackte Reiseräder während einer Pause sicher abgestellt werden können. (jaf/sd | Archivfoto: Stephan Dietel)

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