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Nordhessen: Melsunger Sieg und Klassenerhalt

MELSUNGEN – Im nordhessischen Regio Team und der MT Melsungen gibt es wieder Grund zur Freude: Thorsten Damm siegt beim Erzgebirgsmarathon Seiffen und Falk Hepprich schafft den Klassenerhalt mit Teamunterstützung in Dölzig.

Beim Internationalen Erzgebirgsmarathon Seiffen, bei dem über Eintausend Mountainbiker am Start standen, konnte Thorsten Damm, der mit Lizenz der MT Melsungen für das Team Scott/ Fahrradladen Gudensberg fährt, die Klasse Senioren III überlegen gewinnen.

Auf der 70 km-Strecke mit 1800 Höhenmetern, kam er nach 2:54 Stunden ins Ziel. „Viel höher einzuschätzen als mein Sieg bei den über 50-jährigen ist mein vierter Gesamtplatz, den ich unter 300 Klassierten auf der 70er-Strecke erreicht habe“, freut sich Damm über seine Top-Leistung nach dem Rennen. Lediglich vier Minuten Rückstand auf den fast 30 Jahre jüngeren Gesamtsieger belegen seine achtbare Leistung.

Teamkollegen statt Treppchen

Beim Kriterium um den „Preis von Dölzig“ (Sachsen) über 60 Kilometer stand für die Starter des Regio Teams der MT Melsungen nicht so sehr der Sprung aufs Treppchen oder gar ein möglicher Sieg im Vordergrund, sondern es ging in erster Linie darum, als Team zu agieren, um für Falk Hepprich seinen Klassenerhalt mit einer Topten-Platzierung zu sichern. Und das gelang am Ende: Hepprich wurde Neunter und Roman Kuntschik sogar noch Fünfter.

Bereits vor dem Rennen war die Taktik klar: „Falk hatte um unsere Unterstützung gebeten“, so Kuntschik, „Ehrensache, dass wir dann für ihn fahren, um ihn nach vorne zu bringen.“ Auf der langen und leicht abfallenden und Zielgeraden setze das Team die Taktik gleich im ersten Punktesprint nach fünf Runden um. Routinier Axel Hauschke zog den Sprint bereits tausend Meter vor der Wertung an, dahinter aufgereiht Kuntschik und Hepprich. Die letzten 200 Meter übernahm Kuntschik unwiderstehlich die Spitze und brachte Falk, der an seinem Hinterrad klebte, in die ideale Position und damit in die Punkteränge. Damit war schon zu einem frühen Zeitpunkt im Rennen klar: Das Vorhaben würde gelingen.

Lob für Teamleistung

Einige Runden später setzte sich eine vierköpfige Spitzengruppe ab, jedoch ohne Beteiligung der MT -Radsportler. Dennoch ermöglichte das hektische und unübersichtliche Rennen weitere Punkte für das Team einzufahren. Letztlich gelang Sprinter Kuntschik noch der Sprung auf Rang fünf, Hepprich wurde Neunter, Hutschenreuter und Hauschke landeten auf den Plätzen zwölf und 13. „Seit zwölf Jahren kämpfe ich nun schon in vielen Rennen für das gleiche Team, heute hat sich wieder bestätigt, dass es das richtige ist“, konnte Hepprich nach dem Rennen zufrieden feststellen. (dv | Foto: Christiane Laabs)

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