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Ötztaler-Wetter maximierte die Herausforderung

SÖLDEN – Nachdem es am Vortag Schnee am Timmelsjoch gab, sollte die Herausforderung zur 38. Auflage des Ötztaler Radmarathon 2018 umso größer werden, wie das Beispiel von sechs Mittelhessen im Teilnehmerfeld zeigt.

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Während der gesamten 238 Kilometer und 5.500 Höhenmeter zeigten sich alle Pässe – Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch – bei Dauerregen, Nebel und Temperaturen um zwei Grad.

„In der Abfahrt vom Kühtai dachten wir ernsthaft in den Besenwagen zu steigen“, waren sich Dagmar Rinn und Gudrun Koop (beide RV Gießen-Kleinlinden) einig. „Zum Glück hatten wir in Insbruck mal eine Regenpause“, so Wolfgang Rinn, der die beiden Damen ins Schlepptau genommen hatte. Schon in der Auffahrt zum Kühtai war klar, dass es diesmal nicht um die Fahrzeit gehen würde, sondern nur darum durchzukommen. Das wollten auch Bernd Ruhland, Henning Puvogel (beide RSG Gießen und Wieseck), Alexander Koop (RV Gießen-Kleinlinden) und Michael Stöckl (Pohlheim). Bis auf Koop, der in der nebeldichten Abfahrt vom Jaufenpass stürzte und aufgeben musste, ist es dem Rest bei respektablen Zeiten von 10:30 Stunden auch gelungen.

Während die Männer die Ziellinie erreichten, ging es für die Frauen hoch zum Timmelsjoch. Gudrun Koop hatte abreißen lassen, um ihr eigenes Tempo zu fahren. „Selten habe ich mir so sehr eine Ziellinie herbeigewünscht“ so Dagmar Rinn. Für sie war nach 12:15 Stunden das Ziel erreicht und gute 20 Minuten später rollte auch Gudrun Koop ein. Der Ötztaler Radmarathon hat in seiner langen Historie mit der 38. Ausgabe Geschichte geschrieben und auch im kommenden Jahr wollen die sechs Mittelhessen wieder dabei sein, wenngleich nicht bei Wetter wie in diesem Jahr. (wr/sd | Foto: Wolfgang Rinn)

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