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Platt verliert Kraft und etliche Plätze

Christopher Platt

ORNANS – Während seine Teamkollegen bei der World Marathon Series in Ornans ihre gesetzten Ziele erreichten, teilweise sogar übertrafen, wurde für den Wettenberger Kreidler-Werksfahrer Christopher Platt Schadensbegrenzung zum vorrangigen Ziel seines Rennens.

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Ein hervorragendes Mannschaftsergebnis konnte das Kreidler-Werksteam bei der World Marathon Series im französischen Ornans einfahren: Bei extremen Witterungsbedingungen kämpfte Markus Bauer lange Zeit um einen Platz auf dem Podium, musste sich dann jedoch den Nachwirkungen einer Lebensmittelvergiftung geschlagen geben, die er sich Mitte der Woche zugezogen hatte. Mit viel Kampfgeist rettete Bauer dennoch einen starken sechsten Platz ins Ziel. Kurz dahinter feierte auch Moritz Milatz ein kleines Comeback: Nachdem dieser bereits bei den Olympischen Spielen gesundheitlich angeschlagen war und folglich mehrere Wochen aussetzen musste, gelang ihm in Frankreich mit Platz neun der Sprung in die Topten.

Die beiden Youngstars im Team, Christopher Platt und Tom Ettlich, gingen das Rennen einmal mehr mit unterschiedlichen Strategien an. Platt erwischte einen guten Start und war von Anfang an unter den besten 20 vertreten. Ettlich hingegen ging das Rennen vorsichtiger an und war nach dem Start erstmal nicht unter den besten 30 vertreten. Konstant arbeitete sich dieser nach vorne, bis sich die Wege von Platt und Ettlich zur Mitte des Rennens kreuzten. Lange währte die Teamarbeit jedoch nicht an, Platt musste nach Kilometer 50 eine Schwächephase verdauen, während Ettlich weiter Drang nach vorne entwickelte. Ettlich machte bis ins Ziel noch einige Plätze gut und fuhr mit Rang 18 sein bislang bestes Ergebnis in der World Marathon Series in dieser Saison ein.

Letzter Anstieg gibt den Rest

Weniger erfreulich verlief hingegen der Rest des Rennens für Christopher Platt. Nachdem er aufgrund einer Schwächephase den Anschluss an seine Gruppe verloren hatte, wollten seine Kräfte nicht so recht zurückkehren. Am letzten Anstieg musste der Wettenberger dann vollends das Tempo drosseln und verlor somit auf den letzten Kilometern noch etliche Plätze. Völlig erschöpft rettete sich Platt als 26. über die Ziellinie und kommentierte nach dem Rennen: „Ich hatte mir vorher die Top 20 als Ziel gesetzt und lange Zeit sah es auch gut aus. Vielleicht habe ich unterwegs einfach zu viel Kraft investiert und dann die Kurve nicht mehr bekommen. Das kann passieren, ich konzentriere mich jetzt auf das letzte Rennen zum Saisonabschluss.“. (pm | Archivfoto: Sabine Ettlich)

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