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Rad-BL: Placeworkers prägen Bundesliga-Finale

SEBNITZ – Dieses Ergebnis war mehr als ein Fingerzeig: Das Abschneiden der RSG Placeworkers beim Finale der „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga“ der Frauen im sächsischen Sebnitz konnte auch als Ansage für die nächste Saison gewertet werden.

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Es war nicht etwa Sprintglück, das die RSG Placeworkers beim Finale der „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga“ der Frauen in Sebnitz auf Platz eins und zwei im Tagesergebnis kommen ließ, sondern das Ergebnis einer Mischung aus Mut, Tempohärte und Teamgeist.

Die RSG Placeworkers hatten sich vorgenommen, das Rennen selbst in die Hand zu nehmen. Die zwei Minuten vor ihnen gestarteten Juniorinnen sollten nicht fahren gelassen, sondern rasch eingeholt und das Rennen angeheizt werden. Der Antritt von Adelheid Schütz gleich zu Beginn des Rennens läutete die Umsetzung dieses Vorhabens ein und die übrigen Mannschaften mussten direkt mitziehen, um nicht den Kontakt zum Hinterrad der bekannt guten Zeitfahrerin zu verlieren. Ihre Teamkolleginnen Svenja Betz, Lydia Ventker, Helena Bieber, Stefanie Paul, Maxie Rathmann, Amelie Hild und Bianca Bernhard forcierten im Rennverlauf immer wieder das Tempo, setzten Ausreißversuchen und zeigten eine offensive Fahrweise, so dass das Finalrennen zunächst aus einer Menge an Vorstößen bestand.

„Rund um das Stadttheater“

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Helena Bieber gelang es dann nach einer erneuten Attacke, sich mit Mareike Germann vom Team Stuttgart von den Verfolgerinnen abzusetzen. Doch Germann stürzte und fiel wieder ins Feld zurück. Bieber war fortan auf sich alleine gestellt und wurde nach einer Weile als Solisten an der Spitze wieder vom Feld eingeholt. Doch ihre Teamkolleginen setzten die vereinbarte Taktik tadellos um und Svenja Betz ließ die nächste Attacke folgen. Ihr Vorsprung wuchs dann zusehends an und nach 78 Kilometern konnte sie den Bundesligasieg mit einer Minuten Vorsprung verdient genießen, bevor mit Lydia Ventker schon das nächste Placeworkers-Trikot über den Zielstrich fuhr. Platz eins in der Tages-Mannschaftwertung war der gebührende Lohn und die logische Konsequenz für diese beeindruckende Teamleistung.

Team maxx Solar Lindig feiert Gesamtsieg

In der Gesamt-Einzelwertung „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga“ feierte das Team maxx Solar Lindig einen Triumph: Carolin Schiff gewann das Gesamtklassement nach neun Rennen mit 1.149 Punkten vor ihrer Teamkollegin Beate Zanner (959). Lisa Fischer rundete als Vierte das Ergebnis der Thüringer Mannschaft ab, die auch klar in der Mannschaftswertung mit 234 Punkten gewann. Achtbare Zweite wurden die RSG Placeworkers (200) vor dem Team Stuttgart (185). Im Oktober kommen die RSG Placeworkers zu einem Teamtreffen zusammen. Dann soll auch der Bundesliga-Gesamtsieg mit der Mannschaft für die neue Saison anvisiert werden.

(Text: sd/pm | Foto: Markus Weinberg)

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