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RAD-BL: RSG Placeworkers unterstreichen Stärke

DAUTPHE – Die Rad-Bundesliga war in Dautphe zu Gast. Während die Frauen, Juniorinnen und Junioren um frische Punkte für die „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga“ fuhren, gingen auch ein Jedermannrennen und Lizenzrennklassen mit heimischen Teilnehmern auf die Strecke.

Den Renntag eröffnete ein Jedermannrennen über sechs Runden (56,4 km), das in vier Altersklassen unterteilt gewertet wurde. In der Klasse Männer U40 standen Marian Kopfer, Florian Anders und Felix Stephan auf dem Podium. Martin Neffgen, Mark Glauer und Dirk Rademacher belegten in der Kategorie U50 die ersten drei Plätze und in der Klasse 50+ setzten sich Dirk Kessler, Axel Goers und Peter Appel durch. In der Frauen-Wertung hatte Dagmar Rinn die schnellsten Beine und landete vor Gudrun Koop und Anne Schuttler.

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Im Rennen der Frauen, das zwei Minuten vor den Juniorinnen auf die Strecke geschickt wurde, war mit den RSG Placeworkers ein heimisches Bundesliga-Team am Start, das zugleich mit guten Vorzeichen ins Rennen ging. Die RSG Placeworkers hatten Anfang April zum Auftakt der „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga“ im südhessischen Einhausen Platz zwei in der Tages-Einzelwertung, in der Tages-Sprintwertung und in der Mannschaftswertung geholt und mit Lydia Ventker achtbar Platz zwei im Tagesergebnis geholt. Für die ansteigende Zielgerade in Dautphe rechnete sich Ventker ebenfalls gute Chancen aus. Zum Finale nach neun Runden (84,6 Kilometern) fuhr eine siebenköpfige Ausreißergruppe aus drei Frauen und vier Juniorinnen an der Spitze des Rennens und Stefanie Paul von den RSG Placeworkers war hoffnungsvoll vorne dabei.

Fotostrecke: Rad-Bundesliga in Dautphe (Frauen/Juniorinnen)

Fotos: Stefan Kehrmann/Stephan Dietel

Im Sprint auf der ansteigenden Zielgrade zur Dautpher Höhe setzte sich dann die Weltcup-Erfahrung von Franziska Koch (Mexx-Watersley) im Sprint vor Carolin Schiff (Maxx Solar-Lindig) und der Juniorin Paula Leonhardt (Team Heuer Brandenburg/SC Berlin) durch, die sich zu dritt im Finale nochmals etwas abgesetzt hatten. Stefanie Paul wurde im Zielsprint der Verfolgerinnen Zweite hinter der Juniorin Hannah Buch (Maloja Pushbikers). Als Dritte im Tagesergebnis der Frauen blieb Paul das Podium aber dennoch verwehrt, denn das neue Reglement ehrt zur Förderung des Nachwuchses und zur Befeuerung des Rennverlaufs nur noch die Einzelergebnisse der Juniorinnen und nicht mehr die der Frauen. In der Tages-Mannschaftswertung wurden die RSG Placeworkers mit Platz 13 von Lydia Ventker und Platz 15 von Svenja Betz erneut starke Zweite hinter dem Siegerteam Maxx Solar-Lindig.

Carolin Schiff übernahm mit dem Rennen in Dautphe die Gesamtführung in der Sprintwertung und der Bergwertung der Frauen und sorgte damit auch für einen Führungswechsel in der Gesamtwertung, die sie nun vor Teamkollegin Beate Zanner und Lydia Ventker (RSG Placeworkers) anführt. Bei den Juniorinnen übernahm Paula Leonhardt die Gesamtführung.

Fotostrecke: Rad-Bundesliga in Dautphe (Junioren/Masters)

Fotos: Stephan Dietel/Stefan Kehrmann

Zwölf Runden hatten die Junioren und die Masters in der Rad-Bundesliga auf der als mittelschwer eingestuften Strecke zu absolvieren. Böiger Wind und die taktisch geprägte Fahrweise machten das Rennen zusätzlich schwer. „Der Plan ist, so lange wie möglich an den jungen Kerlen dranzubleiben“ verriet Christian Schmidt von der RSG Gießen und Wieseck sein Tagesziel, das im dritten Bundesliga-Rennen der Saison der Verteidigung seiner Gesamtführung bei den Mastern dienen sollte.

„Der Anstieg zum Ziel wurde gefühlt zwölf Runden im Sprint gefahren – richtig böse. Alles im Allem konnte ich gut mitfahren“ bilanzierte Schmidt das Rennen über 112,8 Kilometer. Erst in der Schlussrunde hatte er einen leichten Rückstand hinnehmen müssen und wurde im Tagesergebnis der Masters mit knapp einer Minute Rückstand Zweiter hinter seinem Gesamtwertungs-Rivalen Vladi Riha (VC Vegesack). Das Führungstrikot in der Masterswertung blieb damit aber auf Schmidts Schultern. Das gemeinsame Rennen der Junioren/Masters gewann Juniorenfahrer Marco Brenner (Auto Eder-Bayern) vor Michel Heßmann (Rose Team NRW). Platz drei ging an Moritz Plambeck (Team Wipotek).

Nachwuchsrennen im Rahmenprogramm

Als jüngster Lizenzfahrer war im Umfeld der Rad-Bundesliga Jan Nissel (RV Gießen-Kleinlinden) in der Schülerklasse U11 unterwegs. Mit Joelle Amelie Messemer, Christoph Lewin Siebert und Felix Rückziegel brachte das Podium der Schüler U13 ganz in die Hand der RSG Frankfurt. Louis Leidert (RSV Seeheim), Robert Ferencak (VC Frankfurt) und Karol Cebula (ZG Kassel) waren die Schnellsten im Rennen der Schüler U15 und Jan Lukas Breit (VfB Polch-Maifeld), Ole Jablonski (Pulheimer SC) und Jadon David Siebert (RSG Frankfurt) bestimmten den Ausgang bei der Jugend U17. (sd | Foto Titelbild: Stephan Dietel)

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