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Randnotiz: Tief hängender „Teufels-Lappen“

Teufels-Lappen beim Bergzeitfahren

BIEDENKOPF – Mustergültig organisiert war die Hessenmeisterschaft im Bergzeitfahren, die von der RSG Buchenau in Biedenkopf ausgetragen wurde. Einzig ein minimaler Makel fiel auf und brachte eine gleichermaßen lustige wie ernste Erkentnis der heutigen Radsportjugend zutage.

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Teufels-Lappen beim Bergzeitfahren

Das Ziel fast vor Augen: Der "Teufels-Lappen" beim Bergzeitfahren in Biedenkopf hing in diesem Jahr ungewöhnlich tief - mit einer lustigen wie ernsten Vorgeschichte. Foto: Dietel

Deutlich tiefer als bei vorangegangen Veranstaltungen hing diesmal die so genannte „Flamme Rouge“, der „Teufels-Lappen“, der den letzten zu fahrenden Kilometer mit einem roten Dreieck an einem Seil über der Straße markiert.

Mit „Tennisarm“ hoch hinaus

Manch einem Wohnmobil hätten damit die letzten 1000 Meter vor dem Sackpfeife-Plateau verwehrt bleiben können, doch die Saison der Ausflüger ist zu Ende und die Radsportler hatten keinerlei Probleme mit der reduzierten Durchfahrtshöhe. Schwierigkeiten hatten sie vielmehr am Morgen beim Anbringen des „Teufels-Lappens“, wusste Rennleiter Andreas Schulz von der RSG Buchenau zu berichten: „Ich habe Tennisarm und war mit unseren Nachwuchsfahrern hier, um den Teufels-Lappen aufzuhängen. Heutzutage können 12-jährige aber nicht mehr auf Bäume klettern. Das muss ein 60-jähriger mit Tennisarm machen“, schilderte Schulz lachend.

Das war aber auch der einzige (zugegeben minimale) Makel einer mustergültig organisierten Veranstaltung der RSG Buchenau, bei der man sich – wer Luxus will – jetzt auch noch eine Startrampe zur absoluten Krönung wünschen würde. (sd)

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