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RHÖN300 Radmarathon lockt – mit Verlosung

SCHONDRA – Der RHÖN300 Radmarathon lockt am 4. August nach Schondra im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen. Mit 5.300 Höhenmetern auf der Langstrecke ist er eine echte Grenzerfahrung für ambitionierte Sportler. Zehn Startplätze werden verlost.

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Der „Rhön 300“ Radmarathon findet nach einjähriger Pause wieder statt, und zwar am 4. August. „Der Termin steht und unsere Vorbereitungen sind in den letzten Zügen. Wir haben bisher über 100 Anmeldungen“, sagt Chef-Organisator Peter Baumgart. „Kleinere Strecken-Änderungen sind durch Baumaßnahmen notwendig, aber problemlos zu gestalten. Die Veranstaltung führt überwiegend auf verkehrsarmen Straßen durch die gesamte Rhön. Die aktuellen GPX Daten sind auf der Webseite von RHÖN300 hinterlegt. Von 54 bis 300 Kilometer bieten wir alles an.“

Mit 5.300 Höhenmetern auf einer Streckenlänge von 300 Kilometern ist die anspruchsvollste Route eine echte Herausforderung auch für ambitionierte Radfahrer. Es werden aber auch deutlich kürzere Touren angeboten, zum Beispiel die „Fit & Fun“-Strecke mit 1.200 Höhenmetern auf 54 Kilometern Distanz. Die Rhön als Mittelgebirge mitten in Deutschland ist mit ihrer großen Vielfalt an landschaftlich interessanten und abwechslungsreichen Arealen längst ein wahrer Magnet für Radsportler geworden. Der 300 Kilometer lange Radmarathon führt über die Schwarzen Berge in die Talauen von Premich und Schmalwasser. Von dort geht es weiter über den Kreuzberg nach Bischofsheim, wo die erste große Raststation zu finden ist. Über den Schwedenwall bei Gersfeld fahren die Athleten auf der hessischen Rhönseite auf die Wasserkuppe und über Abtsroda nach Hilders. Dort verlassen die Teilnehmer über Frankenheim die hessische Grenze und streifen den Thüringer Teil der Rhön. Fladungen liegt nach einer schnellen Abfahrt direkt vor den Sportlern. Dort geht es über Sands weiter nach Ostheim – und bei Bad Neustadt ist die zweite große Pausenstation mit Kontrollpunkt zu finden.

Zehn Startplätze zu verlosen

Möchtet ihr auch dabei sein? Der RHÖN300 Radmarathon verlost zehn Startplätze unter den ersten Teilnehmern. Schnell sein lohnt sich! Schreibt eine E-Mail an info@rhoen300.de und drückt die Daumen für einen der kostenlosen Startplätze.

Kraft raubende Idylle

Entlang der Saale fahren die Radsportler über kleinere Orte ins beschauliche Bad Bocklet, weiter nach Bad Kissingen und über Euerdorf nach Aura entlang der Saale. Weiter geht’s über Hammelburg, Diebach und die Roßmühle nach Neutzenbrunn und zur Karlsburg. In Gemünden erwartet das Teilnehmerfeld die dritte große Pause. Über den Radweg nach Burgsinn streifen die Radler durch malerische Bachauen. Burgsinn verlassen die Fahrer mit Hilfe einer Fahrradbrücke über der ICE-Strecke. Weiter geht es zehn Kilometer durch idyllische Wälder nach Gräfendorf. Ab Burgsinn hat das bergige Gelände die Teilnehmer wieder fest im Griff. Jetzt heißt es noch einmal für alle Sportler im echten Wortsinn: „Grenzen erfahren“. Die schweren Anstiege von Gräfendorf über Dittlofsroda nach Völkersleier und Heiligkreuz haben es in sich. Durch die Thüngensche Cent über Detter und Rupboden kommen die Radler nun wieder ins Sinntal. Dort geht es weiter über die ehemalige Bahntrasse nach Bad Brückenau. Nun erwartet die Fahrer der letzte Anstieg auf den Dreistelz, von dort ist das Ziel Schondra schon in der Ferne zu erblicken. Über Modlos mit einem hoffentlich herrlichen Ausblick auf die Schwarzen Berge geht es über Unterleichtersbach und Geiersnest nach Schönderling. Die letzten Meter dürften für fast alle ein echter Kraftakt werden. Der Endspurt ins Ziel erwartet die Fahrer am Sport- und Schulzentrum in Schondra.

Gesund und trainiert

Teilnahmeberechtigt sind grundsätzlich alle gesunden und trainierten Radsportler. Fahrer, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, brauchen allerdings die schriftliche Zustimmung der Eltern. E-Rennräder und sonstige E-Bikes sind von den Organisatoren gewünscht und ebenfalls gerne gesehen.

(pm | Archivfoto: Ronny Michallik)

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