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Schindler fährt mit Verletzung in die Punkte

Arie Schindler (Foto: Sternemann)

TABARZ – Nachdem Arie Schindler sein Rennen vor zwei Wochen aufgrund einer neuen Verletzung an der Hand frühzeitig beenden musste ist er nun am vergangenen Wochenende zurückgekehrt und das mit Erfolg.

Vor zwei Wochen fand der European-Downhill-Cup (EDC) in Spicak statt. Doch musste der Downhiller aus Großen-Linden bereits am Freitag im Training nach einem heftigen Sturz feststellen, dass er sich ein weiteres Mal seinen Finger verletzt hatte. Zwar versuchte er am Samstag bei den Seeding Runs noch an den Start zu gehen, doch er konnte seinen Qualifikationslauf nicht beenden.

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Nach einer Woche Schonzeit ging er nun wieder an den Start. Auf dem Plan stand das vierte Rennen der German-Downhill-Cup-Serie (GDC) in Tabarz, nahe Eisenach. Im Training am Freitag lernten alle Fahrer die Strecke kennen. „Für mich ist es dieses Wochenende definitiv anstrengender. Durch meinen gebrochenen Finger und die erneute Verletzung konnte ich jetzt einige Wochen nicht wie sonst trainieren und das merkt man definitiv.“, so Arie Schindler selbst.

Gute Platzierung trotz Defekt

Am vergangenen Samstag ging es im Seeding Run darum eine gute Platzierung für die am Sonntag folgenden Finalläufe zu erzielen. Bei einem Absprung im Rennen setzte der Vollzeitdownhiller seine Pedale auf und dabei brach und verbog sich diese. So musste Schindler nur einseitig mit einem Fuß im Pedal eingeklickt den Großteil der Strecke absolvieren. Trotz aller negativer Voraussetzungen und Zwischenfälle erreichte er mit einem 57. Platz eine Platzierung im vorderen Mittelfeld.

Am Sonntag standen dann die Finalläufe an. Bei strahlendem Sonnenschein gingen alle Fahrer an den Start und Arie Schindler konnte seine Zeit vom Vortag noch einmal um rund 4 Sekunden verbessern. Damit erreichte er einen erfolgreichen 41. Rang und erhielt so ein weiteres Mal Punkte für die IXS-Gesamtwertung. Damit schaffte er es auf Platz 61 der Gesamtwertung im IXS-German-Downhill-Cup. Ein beachtliches Ergebnis, besonders wenn man seine verletzungsbedingte Pause bedenkt. (fh | Foto: Sternemann)

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