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“Selbsterfahrung” auf der DM-Strecke

DM-Strecke in Baunatal und Edermünde

BAUNATAL/EDERMÜNDE – Achtzig Radfahrer haben im Vorfeld die Strecke der Deutschen Straßenmeisterschaften (27.-29.06.14) zwischen Baunatal und Edermünde unter die Räder genommen und sich selbst ein praktisches Bild vom Anspruch des 17 Kilometer langen Rundkurses verschafft.

DM-Strecke in Baunatal und Edermünde

Eigenen Eindruck verschafft: 80 Radfahrer erkundeten die Strecke der Deutschen Straßenmeisterschaft in Baunatal und Edermünde. Foto: heldmann-images

„Anspruchsvoll!“ – „Abwechslungsreich!“ – „Tolle Strecke!“ – „Da muss man seine Kräfte gut einteilen.“ – „Hat Spaß gemacht.“ Das sind nur einige Stimmen von Radfahrern, die am Sonntag die Gelegenheit nutzten, gemeinsam mit den Bürgermeistern von Baunatal und Edermünde die 17 km-Runde der Deutschen Straßenmeisterschaften zu testen.

Bürgermeister führen Fahrt an

Die beiden sportlichen Leiter der Rad-DM, Ralf Pfeiffer und Franz Walter, freuten sich über das große Interesse an dieser Testfahrt. Nach der Begrüßung, noch bei leichtem Nieselregen, machten sich die Breitensportler aus verschiedenen nordhessischen Vereinen, aber auch einige, die dafür eine weitere Anreise in Kauf genommen haben, begleitet von der Motorradstaffel der Kasseler Polizei auf die große DM-Runde. Angeführt von Manfred Schaub, Bürgermeister aus Baunatal, und Thomas Petrich, der dieses Amt ab 1. Juli in Edermünde innehaben wird, starteten die Radfahrer am Rathaus der Volkswagenstadt. Karl-Heinz Färber, derzeit der Bürgermeister Edermündes, war sich nicht zu schade, gemeinsam mit Organisationschef Stephan Wassmuth für den Getränkeservice zu sorgen. Klaus-Peter Metz, der zweite Organisationsleiter, wollte dagegen wissen, wie sich die Strecke aus Sportlersicht anfühlt und trat mit in die Pedalen.

Härtetest am „Hahn“

Den ersten Anstieg von Kirchbauna nach Hertingshausen absolvierte der Tross noch in geordneten Zweierreihen hinter den beiden Amtsträgern. Nachdem dann Kreis- und Gemeindegrenzen überfahren und Edermünde-Holzhausen erreicht war, kam es zum Härtetest. Der „Hahn“ ist ein kurzer, aber wie einige, die die erste Rampe etwas zu schnell angegangen waren, feststellen mussten, auch fordernder Anstieg. Ihn werden die Profis sieben (Frauen) beziehungsweise zwölf Mal (Männer) absolvieren müssen. Hier kann durchaus eine Vorentscheidung fallen. Die Hobbysportler am Sonntag hatten sich jedenfalls oben auf dem Hahn eine Erfrischungspause redlich verdient.

Danach ging es zügig wieder zurück in Richtung Ziel am Baunataler Parkstadion. Doch vorher war noch eine weitere Herausforderung zu absolvieren. Denn Edermünde hat für die Radsportler noch einen zweiten Anstieg im Programm. Die Steigung in Besse ist nicht so steil wie die am Hahn, zieht sich aber. Und am Sonntag kam noch ein spürbarer Nordwestwind dazu, der den Sportlern auf der fünf Kilometer langen, leicht welligen Zielgeraden zwischen Besse, Großenritte und Altenbauna in das Gesicht wehte.

Einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Testfahrt haben sich bereits für den German Cycling Cup am 28. Juni angemeldet, andere haben es vor. Sie alle wissen jetzt schon einmal, was sie dann im Rennen erwarten wird. (pm)

Eine Bilderstrecke von der Streckenbefahrung finden Sie hier.

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