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Siebter Aktionstag an der Niddaroute

NIDDA – Beim Aktionstag an der Niddaroute können am Donnerstag (20.06.) Radler, Wanderer und Ausflügler an 33 Stationen der rund 70 Kilometer langen Strecke, zwischen Schotten und Bad Vilbel, den längsten Fluss der Wetterau mit allen Sinnen erleben.

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Von der Quelle auf 700 Metern Höhe bis zu den renaturierten Flussabschnitten in Assenheim, Karben und Bad Vilbel kann man beim Aktionstag an der Niddaroute, am Donnerstag (20.06.) von 10 bis 17 Uhr, die Vielfalt der Landschaften und kulturelle Highlights aus verschiedenen, oft unbekannten Perspektiven entdecken. Schmecken übrigens auch. Denn zahlreiche Gastronomen und Vereine steuern ihre Spezialitäten bei. Der Aktionstag an der Niddaroute findet in diesem Jahr zum siebten Mal statt.

Was man schon immer über Bienen erfahren sollte, zeigt und berichtet Imker Willi Zinnel direkt an der Niddaquelle. Eine weitere Attraktion: Ziegenkutschfahrten an der Niddatalsperre. Im Vulkaneum in Schotten wird multimedial dargestellt, wie Vulkane den Vogelsberg formten oder welche Mythen und Sagen sich um geologische Formationen ranken. Einen Abstecher wert ist auch der Alteburgpark, wo die Nidda über eine knapp zwei Meter hohe Basaltschwelle als natürlicher Wasserfall in die Tiefe stürzt. Auf dem Eselhof Wetterau in Eichelsdorf ist man mit den Langohren auf Du und Du. Führungen mit tiefen Einblicken in die geologische Geschichte finden im Steinbruch Michelnau statt. Oder man erkundet die neu eröffnete Mühlenwelt mitten in Dauernheim.

Regionalpark Niddaroute

Mit dem Aktionstag – der alljährlich an Fronleichnam stattfindet – möchte der Regionalpark Niddaroute die verschiedenen Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Sehenswürdigkeiten, Gastronomen und Vereine entlang der Niddaroute bekannt machen. Denn die Attraktivität des Regionalparks Niddaroute hängt maßgeblich auch von diesem Angebot für Ausflügler ab. Dazu hat der Zweckverband Regionalpark Nidda-Radweg zusammen mit der TourismusRegion Wetterau GmbH die Anbieterkooperation ins Leben gerufen.

Geführte Radtour

Man kann aber auch an einer geführten Radtour auf dem „Florstädter Stern“ teilnehmen. Start der Radtour ist um 10 Uhr am Festplatz an der Nidda in Nieder-Florstadt. Die Radtour dauert rund eineinhalb Stunden und führt durch einige Ortsteile von Florstadt. Auf der Tour kann man die vielseitige Vegetation der Niddaaue, geheimnisvolle Keller in Nieder-Mockstadt und etwas über die „Toten in der Au“ – heute verborgen unter dem Industriegebiet nahe der Autobahn – erfahren. Nach der Tour bietet es sich an, sich bei den Wetterauer Radwanderfreunden mit einer Handkäsebratwurst zu stärken. An der Pausenstation in Nieder-Florstadt gibt es auch Kaffee und Kuchen, der vom Förderkreis der Karl-Weigand-Schule angeboten wird. Für Kinder werden einige Spielgeräte aus dem Spielgerätepark des Sportkreis Wetterau zum Spielen bereitstehen. Für weiteren Genuss ist an vielen Genuss-Inseln entlang der Strecke gesorgt: Sport, Spiel, Abenteuer, Entdeckungen, Kultur und Genuss verspricht der Aktionstag, zu dem der Zweckverband Regionalpark Niddaroute einlädt. (pm | Archivfoto: Marco Welsch)

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