Stadttheater: Das Rennen machen die Fahrer schwer

GIESSEN – Das kennt fast Jeder und einige Neue kommen am Sonntag (02.09.) hinzu: Das Radrennen „Rund um das Stadttheater“, kurz das Stadttheater-Rennen, steht in den Startlöchern. Das über neunstündige Programm bietet diesmal auch zwei Rennen für Inline-Skater.

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Das wahrscheinlich älteste Radrennen in der Region erfreut sich großer Bekanntheit und Beliebtheit, bei Fahrern und Förderern. Über 170 Namen lang ist die Starterliste bereits seit dem Meldeschluss in der Vorwoche – zahlreiche Nachmeldungen dürften am Renntag folgen.

auch in der heimischen Wirtschaft gibt es stets treue und neue Partner, die das Stadttheater-Rennen unterstützen. So kommt auch in diesem Jahr mit dem „Preis der Stadt Gießen“ (Start 13:30 Uhr) und dem „Großen Preis der Sparkasse Gießen“ (16:10 Uhr) eine lange Verbundenheit als Förderer des Renntages zum Ausdruck.

Ob das Stadttheater-Rennen auch zu den schnellsten Rennen zählt, liegt wie immer in den Händen, oder besser gesagt in den Beinen der Rennfahrer, denn es gilt das Sprichwort aus Sportlerkreisen: „Das Rennen machen die Fahrer schwer“. Die haben insgesamt 370 Runden lang die Gelegenheit, dem Rennen ihren Stempel aufzudrücken. Angespornt werden sie dabei traditionell von attraktiven Prämiensprints und Wertungsrunden. Mit einer Ausnahme: Das Rennen der Schüler U11 und U13 (ab 9:00 Uhr) zur Eröffnung des Renntages wird im Endspurt statt anhand der Sprintpunkte entschieden. Hier haben Jonathan Kowalsky, Jemima Möller, Jan Nissel (alle U11), Tim Nissel, Samuel Möller und Kimi Tjark Dauber (alle U13) von der RV Gießen-Kleinlinden die Chancen für den ersten Heimerfolg des über neun Stunden langen Renntages.

Hobbyrennen für Fahrer ohne Rennlizenz

Ab 9:40 Uhr spurten dann die Schüler U15 und Jugend U17 durch die Johannesstraße, über die Neuen-Bäue, Südanlage, und die Goethestraße. Fahrerfelder im Minuten-Takt, Punkte und Prämien fordern auch den Wettfahrausschuss, der aber ebenso erfahren ist, wie die ausrichtende RSG Gießen und Wieseck. Arvid Koop (U15) und Leonard Schneider (U17) vertreten im zweiten Rennen des Tages die Kleinlindener Farben. Zahlreiche heimische Fahrer dürften dann auch im Hobbyrennen ohne Rennlizenz zu sehen sein, das um 10:50 Uhr auf den 800 Meter langen und in dieser Klasse 25 Mal zu fahrenden Rundkurs geht.

Das traditionelle Radrennen „Rund um das Stadttheater“ in Gießen findet auch in der heimischen Wirtschaft langjährige Unterstützung: Plakate, wie hier in der Zentrale der Sparkasse Gießen, verbreiten die frohe Kunde vom bevorstehenden Renntag. Foto: Torsten Günther

„Preis der Stadt Gießen“ und Frauen-Rennen

Bahnsprint-Experte Axel Goers, Racross-Routinier Thomas Hockauf, der dreifache Hessenmeisterschafts-Medaillengewinner Christian Schmidt und Radek Nickel bringen im Rennen der Senioren II und III ab 11:20 Uhr die geballte Erfahrung der RSG Gießen und Wieseck auf das schnelle Innenstadt-Oval. Danach gehört der Rundkurs erst einmal den Inline-Skatern, die nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr, ab circa 12:30 Uhr ein Team-Zeitfahren in umgekehrter Rennrichtung absolvieren. Um den „Preis der Stadt Gießen“ fahren ab 13:30 Uhr die Männerklasse C und die Junioren. Ruderer Lucas Schäfer, der endschnelle Valentin Szalay und Stefan Wahner sind hier im Trikot der RSG Gießen und Wieseck ebenso am Start, wie Juniorenfahrer Florian Wiegand von der RV Gießen-Kleinlinden. Sehr erfreulich zeigt sich das Aufgebot für das Frauenrennen ab 15 Uhr bei dem Anna Giesen, Anja Schneidenbach und Paula Weg vom Wiesecker Bundesligateam der RSG Placeworkers vertreten sind.

„Großer Preis der Sparkasse Gießen“ für höchste Liga

Beim „Großen Preis der Sparkasse Gießen“ muss der Kinzenbacher Tim Becker von der RSG Gießen und Wieseck zwar auf seinen Freund und Trainingsgefährten Victor Brück verzichten, der bei der DM im Mannschaftszeitfahren in Genthin im Einsatz ist. In seinen Bundesliga-Teamkollegen der Mannschaft Hessen-Frankfurt-Opelit dürfte Becker aber gute Unterstützung auf den veranschlagten 80 Runden (=64 Kilometer) haben. Seine Gegner reisen mitunter weit an und wissen genau, was sie auf dem schnellen Rundkurs rund um das Stadttheater erwartet. Nach den Höchstliga-Elitefahrern der Männerklasse A und B kommen dann als Neuerung noch einmal die Skater auf die Strecke, um sich ein Rennen über 30 Minuten plus eine Runde zu liefern. Auch akustisch gibt es Neues: Live-Musik von „The Misfits“ an Start und Ziel auf dem Platz zwischen Sparkasse und Stadttheater und Streckensprecher Frank Petry begleiten diesmal den traditionellen Renntag. (sd | Foto Titelbild: Thomas Becker)

Weitere Informationen auf www.stadttheaterrennen-giessen.de.

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