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Stadttheater: Vorjahressieger im Kurz-Interview

GIESSEN – Mit seinem Sieg überraschte Elite-Amateur Simon Redmers im Vorjahr nicht nur die Konkurrenz, sondern auch die Zuschauer. Im Kurz-Interview mit Radsportnachrichten.com gibt er einen Rückblick und eine Vorschau auf sein „Rund um das Stadttheater“.

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Nach langer Soloflucht gelang dem Stuttgarter Simon Redmers im auswärtigen Trikot als Wahl-Gießener quasi ein Heimsieg bei „Rund um das Stadttheater“ im Jahr 2018. Der soll am Sonntag verteidigt werden – doch dürften sich jetzt viele Fahrer seinen Namen vorgemerkt haben. Mit Teamtaktik soll`s trotzdem gelingen, schildert er im Kurz-Interview mit Radsportnachrichten.com-Redaktionsleiter Stephan Dietel.

Im Vorjahr hast du bei „Rund um das Stadttheater“ mit einem Gießener Heimsieg überrascht, der auf den ersten Blick gar nicht als solcher zu erkennen war. Kannst du dich noch einmal kurz vorstellen und dein Rennen vom Vorjahr Revue passieren lassen?

Redmers: Ich bin 23 Jahre alt und seit fast drei Jahren wohnhaft in Gießen. Ursprünglich kam ich aus der Nähe von Stuttgart zum Studieren nach Gießen, mache aber mittlerweile das Abiturientenprogramm bei einem großen deutschen Lebensmittel-Einzelhandelsunternehmen. In den vergangenen Jahren habe ich eine Affinität zu kleineren Rundstreckenrennen und Kriterien entwickelt und so hatte ich mir „Rund um das Stadttheater“ schon vorgemerkt. Im letzten Jahr konnte ich vor allem davon profitieren, dass alle Augen auf den stärksten Fahrer, Florenz Knauer vom Herrmann Radteam, gerichtet waren, der zudem noch ohne Team am Start war. So konnte ich mich nach einer Prämie alleine absetzen und die Hälfte der Renndistanz vorne bleiben. Am Ende hatte ich nur einen Wertungspunkt mehr als Knauer, der auf Platz zwei kam.

Simon Redmers: „Da gilt es bei jeder Bewegung dabei zu sein“

In diesem Jahr gibt es keine Wertungspunkte einzufahren, die über den Tagessieg entscheiden, sondern einzig der Zieleinlauf nach der angesetzten Renndistanz entscheidet. Inwiefern kann das eine Rolle für dich spielen oder gar eine andere Taktik erfordern?

Redmers: Dass dieses Jahr auf Endsieg gefahren wird, wird die Dynamik des Rennens meiner Meinung nach nicht verändern – es wird dauerhaft schnell sein, mit vielen Attacken. Wahrscheinlich wird sich eine kleine Gruppe mit Fahrern von größeren Teams absetzen, welche vielleicht eine Runde heraus fährt. Dieses Jahr starte ich mit einigen Teamkollegen, da gilt es bei jeder Bewegung dabei zu sein.

Die 800 Meter lange und vollkommen flache Runde wird häufig als besonders anspruchsvolles, sehr schnelles Oval bezeichnet? Gibt es für dich Besonderheiten an der Strecke von „Rund um das Stadttheater“.

Redmers: Die Besonderheit der Strecke besteht darin, dass man trotz der kurzen Runde nur wenig antreten und so gut wie gar nicht bremsen muss.

Welchen Tipp hast du für einen Hobby- oder Nachwuchsfahrer vor seinem ersten Start in Gießen?

Simon Redmers: Mein Tipp ist natürlich Spaß haben! Auf der schönen, schnellen und gut zu fahrende Strecke im wunderschönen Gießen ordentlich aufs Gas drücken.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für dein Rennen.

Redmers: Vielen Dank, bis Sonntag.

Eine Vorschau auf „Rund um das Stadttheater“ 2019 findet ihr hier.

(Text: sd | Archivfoto: Thomas Laut)

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