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Tagessieg mit „Edelhelfer“ Thomas Abel

Halbfinale Deutschlandpokal

HANNOVER – Der RSV Krofdorf-Gleiberg hat sich für das Halbfinale im Deutschlandpokal qualifiziert und dabei mit dem zweifachen Weltmeister Thomas Abel an der Seite von Sascha Götz ein ungewöhnliches Debüt geliefert.

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Thomas Abel, der nach seiner Rückkehr zu seinem Heimatverein RSV Krofdorf-Gleiberg als Trainer agiert, musste kurzfristig für den erkrankten Luca Wagner einspringen um dem Duo noch die Chance zur Qualifikation für das Viertelfinale des Deutschlandpokals zu wahren.

Erster Einsatz für Heimatverein nach zwölf Jahren

2004 hatte Thomas Abel letztmalig für den RSV Krofdorf-Gleiberg gespielt, als er zusammen mit Jens Häuser Deutscher Meister wurde. Mit Partner Sascha Götz hatte er sich mit verändertem Zusatztraining zwischen den Jahren auf die Saison vorbereitet – und das sollte nicht umsonst gewesen sein. Trotz enormem Trainingsrückstand und fehlenden Wettkämpfen zeigte Abel als zweifacher Weltmeister sein noch immer nicht verlerntes Können und brachte das Krofdorfer Duo, auch mit einer Spitzenleistung von Sascha Götz im Tor, ins Viertelfinale des Deutschlandpokals. Nur neun Tore in fünf Spielen ließ Götz dabei zu und zählte damit zum besten Torwart des Spieltages. Die Mannschaft wurde vorbildlich von Kai Kraft und Steven Johncox betreut.

Thomas Abel (rechts) und Sascha Götz

Das Trikot sitzt, das Training war gut und das Können ist noch immer sichtbar: Der zweifache Weltmeister Thomas Abel (rechts) als Ersatzspieler mit Sascha Götz. Foto: Wagner

Erstes Spiel gegen Hannover – 3:1

Etwas zäher Start gegen motivierte Gastgeber, Halbzeitstand 0:1. Zweite Hälfte bessere Chancenverwertung und sicheres Krofdorfer Spiel. Logische Konsequenz: ein ungefährdeter 3:1-Sieg. Der Start ist geglückt.

Zweites Spiel gegen Nordshausen – 2:1

Ein ausgeglichenes Spiel mit wenig Torchancen auf beiden Seiten, Krofdorf mit guter taktischer Abstimmung, unglücklichem Gegentor zum 0:1, direktem Gegenangriff per verdecktem Weitschuss zum 1:1, beide Seiten recht zufrieden mit dem Ergebnis, Krofdorf mit weiterem Weitschuss zum 2:1. Sicherer Ballbesitz und starke Torwartleistung von Götz führten zum verdienten Sieg. Damit war die Tür zum Halbfinale weit offen.

Drittes Spiel gegen Baunatal – 3:4

Krofdorf vergibt mehrere Großchancen am Anfang des Spiels und gerät danach aus heiterem Himmel mit zwei Toren in Rückstand. In der zweiten Halbzeit gleichen die Krofdorfer durch Flachschuss und guter Torwartparade mit anschließendem Dropkick aus. Danach wieder zwei Tore Rückstand, nur noch Ergebniskosmetik zum 3:4. Eine völlig unnötige Niederlage.

Viertes Spiel gegen Leeden – 5:0

Ein sehr wichtiges Spiel um den Einzug in die nächste Runde. Hervorragende Krofdorfer Taktik und dadurch sichere Abwehr und gefährlicher Angriff. Die Chancen werden direkt am Anfang des Spiels verwertet. Das 2:0 gibt Krofdorf noch mehr Sicherheit. Halbzeit 3:0. In zweiter Halbzeit das gleiche Bild: Krofdorf dominiert und baut den Vorsprung kontinuierlich aus. Das Endergebnis von 5:0 ist auch in dieser Höhe verdient. Gut für die Tordifferenz, fast so wichtig wie ein zusätzlicher Punkt.

Fünftes Spiel gegen Schiefbahn – 6:3

Krofdorf und auch Schiefbahn sind vor dem Spiel sicher für Halbfinale qualifiziert. Auch hier das gleiche Bild. Glänzend eingestellte Krofdorfer dominieren das Spiel deutlich. Ruhige, konzentrierte Angriffe und gut abgestimmte Abwehrleistung führen zum verdienten 3:1 zur Halbzeit. Das selbe Bild in der zweiten Spielhälfte. Krofdorf diktiert das Geschehen und gewinnt sicher mit 6:3. Damit sind sie auch Erster in der Tabelle. (mw | Fotos: Wagner)

Stand in der Tabelle

1. RSV Krofdorf, 12 Punkte
2. RSC Schiefbahn, 12 Punkte
3. RSV Leeden, 7 Punkte
4. SV Nordshausen, 6 Punkte
5. GSV Baunatal, 4 Punkte
6. RCT Hannover, 3 Punkte

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