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Tamara Schmidt quält sich für den Teamerfolg

4er Kunstradsport des RSV Krofdorf-Gleiberg

BERGEN-ENKHEIM – Die sicher geglaubte letzte Chance zur Qualifikation für die Hessenmeisterschaft wurde schon vor dem Turniertag zur Zitterpartie für die Kunstradsportler des RSV Krofdorf-Gleiberg.

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Der Schelmenburgpokal in Bergen-Enkheim war für die Schülerinnen und Schüler die letzte Chance sich zur Hessenmeisterschaft zu qualifizieren, denn bei der Bezirksmeisterschaft konnte weder der 6er noch der 4er wegen Krankheit einer Fahrerin starten.

Also kam es bei diesem Start voll darauf an. Dann ereilte die Kunstradsportler des RSV Krofdorf-Gleiberg die Nachricht, dass sich Tamara Schmidt einen Bänderriss oder Anriss am linken Fuß zugezogen hatte.

Größte Chancen für den 4er

Sichtbar bandagiert, mit Schiene und Krücken, kam sie dann zur Trainingshalle des Vereins um zu testen ob sie einsetzbar ist. Die zwei anstehenden Küren zu je fünf Minuten wollte sich in Angriff nehmen. Beim Einfahren musste dann noch Trainerin Renate Krönlein mitfahren, um bloß kein Risiko einzugehen und die Belastung möglichst gering zu halten. Der erste Start im 6er lief dann wunderbar. Eine Qualifikation für die Hessenmeisterschaft war von vornherein dieses Jahr noch nicht möglich, wenn auch man es auf einen Versuch ankommen lassen wollte. Bei aufgestellten 38,7 Punkten konnte man im 6er keine 35 Punkte ausfahren. Mit immerhin 24,47 Punkten landeten sie überraschend auf Platz drei.

Es folgte der von der Schwierigkeit her höher angesiedelte 4er. Hier war die Qualifikation durchaus realistisch, wäre da nicht die Sache mit der Verletzung von Tamara Schmidt. Es lief aber ausgesprochen gut und die Mannschaft konnte sich mit neuer Bestleistung von 44,02 Punkten auf Platz vier für die Hessenmeisterschaften qualifizieren. (gke | Foto: Kessler)

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