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ZG-Kassel bei „Warm-up Marathon“

HELLENTHAL – Bestes Wetter, trockene Strecke: Im niedersächsischen Hellenthal war alles vorbereitet für einen perfekten Start der neuen Mountainbikesaison. Gleich zwei zweite Plätze bei den Schülern U15 gab es für die Starter der Zweirad-Gemeinschaft Kassel.

Die Joungster setzten das Ausrufezeichen an diesem Renntag: Maurice Gautier zeigte dabei, dass auf ihn auch in dieser Saison Verlass ist. Wie schon bei den Rennen im letzten Jahr, ist er in nahezu jedem MTB-Wettkampf „podiumsreif“. Platz zwei wurde es dieses Mal für ihn. Mit seiner enormen Ausdauerleistung sind die 13 Kilometer Wettkampfdistanz aber eindeutig zu kurz.

Den Höhepunkt des Renntages aber lieferte Sophie Schwiefert in der Schülerinnenklasse U15. Erste Saison, erstes Rennen, erste Top-Platzierung – Rang zwei. Sie lieferte ein gut geplantes Rennen ab und konnte im Finish sogar noch einen Platz gut machen und eine weitere Fahrerin überholen. „Unglaublich gut, was sie bereits in ihrem ersten richtigen Rennen abliefert. Und sie hat alles, was man für leistungsorientierten Radsport braucht: Ausdauer, Trainingsfleiß und mentale Stärke“, so Jugendtrainer Roman Völker. „Wir sind sehr gespannt, wie sich Sophie in diesem und den kommenden Jahren entwickeln wird.“

Jacob achtbarer Vierter

Im Anschluss startete der Wettkampf über die 32 Kilometer. Gleich nach dem Start ging es für fast zwei Kilometer extrem steil nach oben – bis zu 20 Prozent Steigung zeigten die Radcomputer an. Der erste Streckenabschnitt bestand aus breiten Wald- und Schotterwegen, während die zweite Hälfte dann auch einige schöne Trails und anspruchsvollere Passagen bot. Auch hier konnten die ZG-Fahrer gute Zeiten abliefern. So landete Rainer Jacob bei den Senioren II auf einem beachtenswerten vierten Platz, hinter ihm kam Holger Wiegmann auf Platz sechs. Bei den Männern lief es nach gesundheitlichen Problemen im Voraus für Luca Kotzian weniger gut, er bildete das Schlusslicht. Da Kotzian aber in dieser Saison sowieso verstärkt auf das Rennrad setzen möchte, kein größeres Problem; abhaken als intensivere Trainingseinheit.

Achtbar auch die Entwicklung von Jannis Tillack in der U19. Fahrer, die ihn in den Jahren zuvor eindeutig deklassierten, sind nun in unmittelbarer Sichtweite. Eine sehr gute Fahrzeit und Rang sechs standen am Ende auf dem Papier. „Er macht derzeit eine gute Entwicklung durch. Schritt für Schritt wird er schneller. Alles, was er jetzt noch braucht, ist mehr Geduld mit der Entwicklung seiner Leistungskurve“, erklärt Jugendwart Rainer Jacob. (rv | Foto: Roman Völker)

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