GIESSEN – Das Team DELTA-BIKE XC fährt in seiner zehnten Saison als offizielles Team beim Dachverband German Cycling. Die in diesem Jahr vier Fahrer haben zwar zum Teil unterschiedliche Saisonhöhepunkte und Ausrichtungen – im August führt sie der Dünsberg Bike & Gravel Marathon mit besonderer Bedeutung gemeinsam vor heimisches Publikum. Und schon in den ersten Wochen der neuen Saison ging es einige Male auf Siegertreppchen.
Mit der Hessenmeisterschaft im Mountainbike-Marathon sind Noah Jung und Marcel Meßmer vom Team Delta-Bike XC im April in die neue Rennsaison gestartet. Noah Jung wurde Vize-Hessenmeister in der Elite-Klasse, Marcel Meßmer verpasste als Hessen-Vierter der Senioren 1 das Meisterschaftspodium knapp. Doch die Saison soll viele weitere Höhepunkte liefern. Das Heimrennen, der Dünsberg Bike & Gravel Marathon, am 30. August spielt in diesem Jahr eine ganz besondere Rolle.
Das Team DELTA-BIKE XC ist im zehnten Jahr als offizielles Team für Lizenzfahrer beim Dachverband German Cycling e. V. als Mountainbike-Renngemeinschaft geführt. Neben dem Team Delta-IQ-Racing im Straßen-Radrennsport und dem CYCLE.INVEST Delta-Bike Crossteam im Cyclocross ist das Team DELTA-BIKE XC die Mountainbike-Renngemeinschaften mit Rennlizenz. Viele weitere Aktive zeigen im Hobbybereich mit Delta-Bike im Teamnamen ihre regionale Verbundenheit zu dem Radsporthändler und seinen Ladengeschäften in Wieseck und Wettenberg.
Vier Fahrer und helfende Familien und Freunde
Neben Erik Fischbach, Straßenfahrer der RSG Gießen und Wieseck, und dem Wettenberger Felix Nickel, der parallel Radballer beim RSV Krofdorf-Gleiberg ist, gehört der Rabenauer Marcel Meßmer seit zwei Jahren mit Rennlizenz des RSC Grünberg zum Team DELTA-BIKE XC. Als Sportlicher Leiter ist der Biebertaler Uwe Platt, Vater des ehemaligen Mountainbike-Rennfahrers Christopher Platt, eingesetzt. Familienmitglieder und private Helfende unterstützen das Team bei den Rennen. Eine feste Größe des Teams ist seit jeher Lokalmatador Noah Jung. Im Vorfeld seiner 18. Rennsaison gab es bei ihm bereits eine Neuerung, denn der gebürtige Wiesecker, der inzwischen in Fellingshausen mit Blick auf den Dünsberg lebt, hat von der RSG Gießen und Wieseck zum AMC Rodheim-Bieber gewechselt und seine Rennlizenz nun dort bezogen.

Auftakt mit Fahrspaß nach zäher Vorbereitung
Die Saisonvorbereitung von Noah Jung hatte gut begonnen. Zwischen Dezember vergangenen Jahres und einem Trainingslager auf Mallorca im März dieses Jahres hatte Noah Jung aber immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen zu tun. Nach „insgesamt etwas zäh verlaufener Vorbereitung“ war sein erster Renneinsatz der neuen Saison eine mit Spannung erwartete Stadtortbestimmung. Platz zwei beim Rhein Eifel MTB Cup in Kottenheim hinter seinem langjährigen Konkurrenten Sascha Starker (Fast Line Racing p/b Wheelsports) und der dabei erlebte Fahrspaß stimmten den Fellingshäuser sehr zufrieden.
Kellerwald-Bikemarathon markiert traditionell Auftakt
Mitte April stand dann der erste Mountainbike-Marathon der neuen Saison, traditionell Saisonstart der Szene, auf dem Programm. Weil sich im Jahresverlauf keine andere passende Veranstaltung finden sollte, war der 27. SKS-Kellerwald-Bikemarathon in Gilserberg zugleich Hessenmeisterschaft im Mountainbike-Marathon und ein gutes Resultat damit umso wichtiger.
Team DELTA-BIKE XC
Tipp: Name anklicken, um mehr Details zu erfahren.
Jahrgang: 1999
Wohnort: Fernwald
Saisonhöhepunkte: Erik Fischbach fokussiert sich in diesem Jahr auf den Straßenradsport, mit seiner persönlichen sportlichen Laufbahn und als Gründer des Team Delta-IQ-Racing. Das Jedermann-Rennen des Radklassikers Eschborn-Frankfurt hat es ihm als Teil seiner Saisonplanung besonders angetan. Im Jahr 2024 war er Zweiter der Taunus-Express-Runde und Zehnter der Bergwertung. Im Jahr 2025 konnte er erneut Zweiter und dann Fünfter der Bergwertung werden. Aber auch im Gelände kann man ihn immer mal wieder sehen – der Dünsberg Bike & Gravel Marathon ist eine der heimischen Veranstaltung, die auch ihn immer wieder anzieht.
Material: Pinarello Dogma und Orbea Terra

Jahrgang: 2000
Wohnort: Fellingshausen
Saisonhöhepunkte: Meine persönlichen Saisonhöhepunkte beginnen mit dem Straßenrennen Eschborn–Frankfurt am 1. Mai. Danach folgen unter anderem das Bundesliga-XC-Rennen in Gedern als eine Art Heimrennen sowie das Delta Bike Schmelzrennen. Perspektivisch steht auch wieder eine Teilnahme an der Swiss Epic im Raum. Der größte Höhepunkt ist aber klar die Deutsche Marathon-Meisterschaft am Dünsberg, die für uns als Heimrennen eine besondere Bedeutung hat. Direkt im Anschluss plane ich zudem den Radmarathon in Kitzbühel.
Die Deutsche Marathon-Meisterschaft am Dünsberg ist für uns als Team ein besonderer Höhepunkt. Durch die regionale Nähe, das Heimrennen und auch den Bezug zu unserem Sponsor Delta Bike hat dieses Rennen einen hohen Stellenwert. Die Teilnahme ist jedem Fahrer freigestellt, aber unabhängig vom Ergebnis ist es für uns ein wichtiges Event, um uns vor heimischem Publikum zu präsentieren.
Fahrercharakteristik: Fahrerisch bin ich recht breit aufgestellt. Ich komme ursprünglich aus dem Cross Country, habe einen explosiven Start und komme gut mit intensiven Belastungen zurecht. Gleichzeitig liegen mir längere Anstiege, und ich kann auch über längere Zeit ein hohes Tempo fahren. Eine gewisse Endschnelligkeit ist ebenfalls vorhanden. In den letzten Jahren habe ich mich zunehmend auch dem Marathonbereich geöffnet, aktuell vor allem auf der Kurz- und Mitteldistanz, während die Langdistanz weiterhin im Aufbau ist.
Ziele und Schwerpunkte: Meine sportlichen Schwerpunkte liegen weiterhin klar im Offroad-Bereich, also XC und XCM. Parallel werde ich in dieser Saison aber auch Rennen auf der Straße im Team Delta IQ Racing bestreiten. Der Fokus bleibt dennoch auf dem Gelände, während die Straße für mich eine spannende Ergänzung darstellt.
Material: Ich fahre in dieser Saison auf der Straße ein Orbea Orca, das beim Rennen Eschborn–Frankfurt erstmals im Wettkampf eingesetzt wurde. Im Gelände nutze ich ein Orbea Oiz mit 120 mm Federweg und RockShox-Fahrwerk, mit dem ich sehr zufrieden bin, insbesondere was Ansprechverhalten, Geometrie und Robustheit angeht. Ergänzend kommt ein Orbea Terra im Gravel-Bereich zum Einsatz. Bei den Reifen setze ich auf Schwalbe, vorne Racing Ray und hinten je nach Bedingungen Racing Ralph oder eine weniger profilierte Variante. Dazu fahre ich einen Helm von Scott sowie Brillen von Alptraum, die mich schon länger unterstützen.

Jahrgang: 1987
Wohnort: Rabenau
Saisonhöhepunkte: Meine Saisonhöhepunkte sind die Hessenmeisterschaft im Kellerwald, der Malevil Cup in Tschechien, den ich gemeinsam mit Noah fahren werde, und natürlich die Deutsche Marathon-Meisterschaft am Dünsberg – das ist für mich als Heimrennen etwas ganz Besonderes.
Fahrercharakteristik: Ich würde mich selbst als ausdauerstarken Fahrer beschreiben und der älteste im Team. Über den Winter habe ich gezielt im Bereich Langstrecke trainiert, da meine Stärken klar im Marathon liegen – vor allem, wenn es darum geht, konstant zu fahren und sich ein Rennen gut einzuteilen. Besonders dankbar bin ich, dass ich bereits im zweiten Jahr für Delta Bike fahren darf. Die Unterstützung – sowohl technisch als auch materiell – hilft mir enorm, und ich schätze vor allem den unkomplizierten und persönlichen Umgang im Team sehr.
Ziele und Schwerpunkte: Für diese Saison habe ich meinen Fokus nochmal stärker auf den Marathonbereich gelegt. Ich werde überwiegend XCM-Rennen fahren. Zusätzlich stehen auch wieder viele kleinere Rennen im Kalender, die ich schon aus dem letzten Jahr kenne und die mir wichtig sind, um im Rennrhythmus zu bleiben. Für die Deutsche Meisterschaft am Dünsberg gehe ich mit Respekt an den Start. Das wird ein hartes und langes Rennen, und mein Ziel ist es, gut durchzukommen und auf meiner Heimstrecke eine starke Leistung zu zeigen.
Material: Materialseitig bin ich aktuell auf einem Cannondale Scalpel Fully unterwegs, das für mich perfekt auf die Anforderungen im Marathonbereich abgestimmt ist.

Jahrgang: 2004
Wohnort: Wettenberg
Saisonhöhepunkte: Höhepunkt soll der Dünsberg Bike & Gravel Marathon am Ende der Saison sein.
Fahrercharakteristik: Durch die Zusammensetzung aus Mountainbike, Rennrad und Radball habe ich eine relativ gute Radkontrolle sowohl auf technischen Streckenabschnitten als auch Berg runter.
Ziele und Schwerpunkte: Ich habe mir keine großen Ziele gesetzt, ich möchte die Saison nutzen, um wertvolle Erfahrungen in meiner zweiten Saison als Lizenzfahrer zu sammeln. Der Schwerpunkt liegt auf der MTB-Saison, da ich das Mountainbike als meine stärkere Disziplin sehe.
Material:
Orbea Oiz M-Team AXS (Gr. M)
Sram X0 AXS Transmission 34T/10-52T
Sram LVL Silver Bremsen (180/160)
FOX 34 SL Factory 120mm Gabel / FOX Float SL Factory 120mm Dämpfer
Reifen: Maxxis Rekon Race 2.4 (Tubeless)
FOX Transfer SL Factory Dropper Post
Helm: MET Manta
Schuhe: North Wave Rebel 3
Brille: Oakley Sutro Lite Sweep

Mit Teamkollege Marcel Meßmer ging Jung über die 86 Kilometer Distanz an den Start, auf der rund 1.840 Höhenmeter zu bewältigen waren. Starke Regenfälle in der Nacht dauerten bis zum Start und sorgten für extrem aufgeweichte, schlammige und technisch anspruchsvolle Bedingungen.
Vize-Hessenmeisterschaft verteidigt
Jung konnte sich direkt nach dem Start vorne einreihen und wusste, dass sein ehemaliger Teamkollege Aaron Wilhelmi (Base2Peak Racingteam) zu den Favoriten zu zählen war. Wilhelmi hatte schon nach zehn Kilometern attackiert und sich als Spitzenreiter abgesetzt, den bis zum Ziel niemand mehr einholen sollte. Dahinter war eine Verfolgergruppe unterwegs und mit etwas Abstand und dem Gießener Student Luca Adler (Team HWG Gedern) an seiner Seite folgte Noah Jung. Nach einer Phase guter Zusammenarbeit setzte sich Jung bei Kilometer 25 von seinem Begleiter ab und schloss nach längerer Aufholjagd zur vorderen Gruppe um Sascha Starker, Sven Pollack (RadWerk Upland Willingen), dem späteren Langstrecken-Sieger Joris Lemke (Base2Peak Racingteam) und weiteren Fahrern auf. Nach etlichen Attacken fokussierte sich Jung auf die Verteidigung seines Titels als Vize-Hessenmeister aus dem Vorjahr, die ihm nach einem Fahrfehler hinter den zweit- und drittplatzierten, Sven Pollack und Sascha Starker, auf Gesamtrang vier gelang. Marcel Messmer wurde auf Gesamtrang 22 Vierter der Hessenmeisterschaft bei den Senioren 1.
Fotostrecke: Saisonauftakt des Team DELTA-BIKE XC 2026
Fotos: Christin Klös / Diana Jung
Premiere bei Finalrennen in Friedewald
Zum Finallauf des Rhein Eifel MTB Cups war Noah Jung anschließend nach Friedewald gereist. Zum ersten Mal bei diesem Rennen am Start, freute er sich auf viele kurze, intensive Anstiege, und Passagen mit Steinen, Felsen und Hindernissen. Und er wusste, dass er auf Julius Welsch (KTM Rookies MTB Team/Radwerk Upland) und erneut Sascha Starker aufpassen musste, die bereits in den vorherigen Läufen ihre starke Form unter Beweis gestellt hatten.
Mit genau diesen beiden war er vom Start weg unterwegs, bis Jung nach einem Fahrfehler über den Lenker zu Boden ging. Mit leichten Blessuren aber unbeschädigtem Rad konnte er weiterfahren. In der vierten von acht Runden übernahm Jung die Führung, setzte immer wieder Attacken und konnte vor Starker an Vorsprung und nach einer Stunde Renndauer das gesamte Rennen gewinnen. Mit seinem ersten Mountainbike-Sieg für den AMC Rodheim-Bieber richtete Jung dann seinen Blick auf die Straße, denn mit dem Team Delta-IQ-Racing sollte es am 1. Mai zum Jedermann-Rennen des Radklassikers Eschborn Frankfurt gehen.
Mit Team Delta-IQ-Racing auf der Straße
Im Rahmen der ADAC Velotour hatte Noah Jung sein erstes großes Straßenrennen mit nahezu vollständigem Aufgebot des Team Delta-IQ-Racing. Die ADAC Velotour Skyline führte über 40 Kilometer mit Start und Ziel in Eschborn, der ADAC Velotour Taunus Express führte über 90 Kilometer und überquerte dabei den Feldberg und auf der ADAC Velotour Taunus Classic ging es über 100 Kilometer und den Mammolshainer Stich.
Team-Taktik mit neun Fahrer
Mit dabei waren Erik Fischbach, Nico Gremm, Philipp Reuschling, Paul Merkel, Felix Nickel, Jonas Brockmann, Thilo Anschütz, Sebastian Quispe Störr und eben Noah Jung. „Wir gingen mit einem klaren Plan ins Rennen und konnten diesen nahezu perfekt umsetzen“, verriet Noah Jung nach dem Rennen. Die Strecke führte über 97 Kilometer und rund 1.250 Höhenmeter von Eschborn durch die Frankfurter Innenstadt, weiter über Oberursel hinauf zum Feldberg mit der Bergwertung, anschließend über Glashütten und den Mammolshainer Stich zurück nach Eschborn. „Besonders die Bergwertung am Feldberg war für mich eines der großen Tagesziele.“, sagte Jung. Dort wurden die Nettozeiten der Fahrer zwischen dem Fuß des Anstiegs und des Gipfels gemessen. Vom Start weg konnten sich die Mittelhessen als Team im Vorderfeld der Teilnehmenden positionieren und über weite Strecken geschlossen auftreten.
Nico Gremm arbeitet fürs Team und gewinnt
Besondere Aufmerksamkeit verdiente sich Nico Gremm, der sich zunächst voll in den Dienst der Mannschaft stellte, mit Fokus auf Sicherheit, Unterstützung im Flachen und der Teamtaktik, bevor er später auf die 40 Kilometer Skyline-Runde abbog und dort im Sprint sogar den Gesamtsieg einfuhr. Eine Leistung, die auch Noah Jung beeindruckte. Sturzfrei bleiben und um das Bergtrikot kämpfen war sein erklärtes Ziel. „Danach sollte situationsabhängig entschieden werden, ob ich mich voll in den Dienst des Teams stelle oder selbst auf ein gutes Gesamtresultat fahre.“, so Jung.
Voller Fokus auf die Anstiege
Bis zum Feldberg funktionierte des Zusammenspiel hervorragend. Vor dem Beginn der Zeitmessung habe sich Noah Jung gezielt am Vorjahressieger der Bergwertung und Bergspezialisten Tim Jäger orientiert. Das Rennen wurde immer selektiver und zog sich immer weiter auseinander. Jung konnte einige Lücken zufahren und 200 Meter vor der dem Gipfle zum Sprint auf die Bergwertung ansetzen, den er hauchdünn gewann.
Nach dem Feldberg bildete sich eine Spitzengruppe, in der auch Erik Fischbach, Sebastian Quispe Störr und Noah Jung vertreten waren. Gegen die großen Mannschaften sei das Rennen taktisch immer anspruchsvoller geworden, berichteten sie. Es habe immer Attacken gegeben, die sie vereiteln mussten. Es gelang zudem, Erik Fischbach am Mammolshainer Stich, rund zehn Kilometer vor dem Ziel, gut zu positionieren, bevor Jung und Quispe Störr ihrer Vorarbeit etwas Tribut zollen mussten. Die Gruppe um den weiter vorne fahrenden Erik Fischbach habe jedoch nicht harmoniert und konnte rund 150 Meter vor dem Ziel von der Gruppe eingeholt werden, in der Noah Jung auf eine Kräfte schonende, sichere Zielankunft bedacht war. „Dennoch war es eine überragende Mannschaftsleistung“, bilanzierte der Mountainbiker Noah Jung seinen ersten großen Einsatz mit dem Team Delta-IQ-Racing. Er freute sich über Platz 17 auf der 97-Kilometer-Distanz, Erik Fischbach erreichte Platz 20, Sebastian Quispe Störr Platz 29, Thilo Anschütz Platz 7 auf der 85-Kilometer-Distanz, Jonas Brokmann fuhr dort auf Platz 40, Paul Merkel auf Platz 90, Felix Nickel fuhr Platz 1003 und Philipp Reuschling musste das Rennen nach einem Defekt vorzeitig beenden. Auf der 40-Kilometer-Strecke glänzte Nico Gremm nach seinem Einsatz für das Team mit Platz eins als Gesamtsieger dieser Distanz.
Clara Wüsten als Dritte auf Frauen-Podium
Und Noah Jung freute sich, mit einer Zeit von 24:43 Minuten die Bergwertung um gerade einmal 0,2 Sekunden für sich entschieden zu haben. Die Gießener Medizin-Studentin Clara Wüsten, die in dieser Saison für das well:fair Cycling Team fährt, wurde achtbare Dritte der Frauen auf der ADAC Velotour Taunus Classic.
Fotostrecke: Team Delta-IQ-Racing bei der Velotour von Eschborn-Frankfurt
Fotos: Diana Jung / Thorsten Jung
Heimrennen in Gedern und Biebertal
Im Mai und Juni geht es für Noah Jung mit der Mountainbike-Bundesliga im Cross-Country (XCO) in Heubach und Gedern weiter. Mit Teamkollege Marcel Meßmer geht es im Juni nach Tschechien zum Malevil Bike Cup und einem Mountainbike-Marathon in Franken. Die sind für das Team DELTA-BIKE XC von besonderer Bedeutung, denn die Marathon-Distanzen sind auch eine Vorbereitung auf den Dünsberg Bike & Gravel Marathon, der am 30. August zu seiner 20. Austragung die Deutsche Meisterschaft im Mountainbike Mararthon nach Biebertal holt. Die hat sich auch Teamfahrer Felix Nickel schon dick im Kalender markiert. Als Radball-Spieler beim RSV Krofdorf-Gleiberg hat er nicht nur automatisch die Lizenz für den Radrennsport, sondern auch eine besonders gute Radbeherrschung, die er bei dieser besonderen Austragung des Heimrennens erfolgreich einbringen möchte und dafür, wie seine Teamkollegen, einige Rennen auf dem Mountainbike und dem Rennrad geplant hat, mit denen sie im Jahresverlauf noch öfter in Erscheinung treten wollen.
Mountainbike in Gedern, Rennrad in Dautphe
An Pfingsten geht’s im Rennsport rund
GEDERN/DAUTPHE – Am Pfingstwochenende (23.–25.05.) bieten der mittelhessische TGV Schotten mit der HWG Gedern und die RSG Buchenau rasanten Radrennsport. Auf dem Mountainbike werden in Gedern Rennen gefahren und auf dem Rennrad in Dautphe. Es gibt Spitzensport, Wettbewerbe für Jedermann und -frau und für den Nachwuchs. Die Online-Anmeldung ist noch geöffnet. […]



