Tour der Hoffnung startet zweiten Socialride

GIESSEN – Er war eine Notlösung, aber sehr beliebt und überaus erfolgreich: Der Socialride der Tour der Hoffnung ersetzt auch in diesem Jahr die große, gemeinsame Mehrtages-Radtour. Am Samstag (07.08.) geht es mit dem Spenden- und Kilometersammeln los.

Nach dem Erfolg vom Vorjahr, ruft die Tour der Hoffnung auch in diesem Jahr zum Socialride auf. Vom 7. bis 15. August wird für den guten Zweck Fahrrad gefahren. Für jeden Kilometer, der während des Socialrides gefahren wird, wird um eine Spende zu Gunsten der Tour der Hoffnung und ihrem Einsatz für krebskranke Kinder gebeten.

Wer mindestens 25 Euro spendet kommt in eine spezielle Wertung: Ab dem ersten gefahrenen Kilometer gibt es als Auszeichnung das Socialridebrevet in Bronze. Das Silberbrevet erhält man ab 222 Kilometer, Gold ab 333 und mehr Kilometer, die während des Socialrides gefahren wurden. Wer 333 Kilometer in einer Tour schafft, erhält das Brevet in Platin, das von Schirmherrin Petra Behle handsigniert ist.

Der Tour der Hoffnung Socialride wurde im vergangenen Jahr ins Leben gerufen, um eine Alternative zur großen gemeinsamen Mehrtagesfahrt zu haben, die unter den Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie möglich ist. Beim Socialride sind Radsportlerinnen und Radsportler zwar einzeln oder in kleinen Gruppen unterwegs, über die Social-Media-Kanäle der Tour der Hoffnung wird das Spenden- und Kilometersammeln in einem festgelegten Zeitraum aber dennoch als gemeinsame Sache erlebbar gemacht.

Spannung um Spendensumme

13.500 Euro kamen so im vergangenen Jahr an Spenden zusammen und es wird mit Spannung erwartet, ob dieser Betrag wieder erreicht oder sogar überboten wird. Wie groß die erreichte Summe am Ende ist, wird am 21. August bekanntgegeben: Dann sind die Organisatoren der Tour der Hoffnung mit einer kleinen Gruppe an Radsportlerinnen und Radsportlern durch Mittelhessen unterwegs, um bei Unternehmen im Vorfeld angekündigte Spenden in Empfang zu nehmen. Die kleine Spendenradtour, die von Heuchelheim, über Wetzlar, Fronhausen und Lollar nach Gießen führt, soll auch an die ursprünglich geplante, traditionelle Ausfahrt erinnern, die in Folge der Corona-Pandemie zum zweiten Mal abgesagt werden musste: Sie hätte den großen Pulk aus über 200 Radlerinnen und Radlern nach einem Prolog rund um Gießen für mehrere Tage in die Region Würzburg/Schweinfurt geführt, um dort auf dem Fahrrad Spendenradtouren zu absolvieren.

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Stephan Dietel
Gründer | Redaktionsleitung | CvD | Ressortleitung Straße | Leitung Multimediaredaktion | sd@radsportnachrichten.com

Er wohnt im Gießener Ortsteil Rödgen und legte im Jahr 2001 mit Erlebnisberichten über selbst gefahrene Radrennen den Grundstein. Mit großem Interesse am Radsport und am Journalismus entwickelt er mit seinem Team die Radsportnachrichten aus Mittelhessen immer weiter.

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