Kleine Tour der Hoffnung sammelt erfolgreich

GIESSEN – Die Tour der Hoffnung hat am Samstag (21.08.) ihre traditionelle Rundfahrt durch Mittelhessen absolviert. Eine, wegen der Corona-Pandemie, kleinere Abordnung an Hoffnungs-Radlerinnen und -Radlern war rund 90 Kilometer unterwegs, um Spenden für den Kampf gegen Krebs zu sammeln.

Von der Sonne geküsst, vom Schicksal geerdet: Spendenschecks im Stundentakt ließen die Teilnehmenden der Tour der Hoffnung in diesem Jahr strahlen, wie die Sonne an diesem Tag. Auf ihrer Fahrt durch Mittelhessen konnte die Tour der Hoffnung bei zahlreichen treuen und auch neuen Partnern Spenden für den guten Zweck sammeln.

Gedenken an treuen Begleiter

Dass es im Leben, wie auch beim Wetter, nicht nur Sonnenschein sondern auch trübe Tage gibt, wurde den Tour-Teilnehmern vor dem Start an den Stadtwerken Gießen schmerzlich in Erinnerung gerufen: Ihr langjähriger Freund und Förderer, der Fernsehmoderator und Sportreporter Werner Damm, war am Freitag (20.08.) an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben. Moderatorenkollege und Freund Andreas Hieke, der die Tour der Hoffnung ebenfalls schon viele Jahre begleitet, überbrachte die traurige Nachricht in seiner Ansprache an die Tour-Familie und gedachte Werner Damm in einer Schweigeminute. Der Tod von Menschen sei für die Tour der Hoffnung bei ihrem Kampf gegen Krebs zwar stets präsent, doch treffe er sie immer schmerzlich. Mit dem traditionellen Reisesegen wurden die Radfahrerinnen und Radfahrer in der Wagenhalle der Stadtwerke Gießen auf die Strecke geschickt.

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Fotostrecke: Tour der Hoffnung 2021 | Fotos: Stephan Dietel

Tagesfahrt statt Prolog

Pünktlich um 9.30 Uhr setzte sich der Tross der Tour der Hoffnung für seine traditionelle Fahrt durch Mittelhessen in Bewegung. Anders als üblich, war die Fahrt rund um Gießen aber nicht der Auftakt für eine Mehrtagestour, die nach dem Prolog dann ihre Fahrt in einer vorher bestimmten Region in Deutschland fortsetzt. Es musste auch diesmal, wie schon im Vorjahr, in Folge der Corona-Pandemie nur eine Tagesfahrt bleiben, die mit rund 55 Teilnehmenden auch deutlich kleiner als in anderen Jahren war.

YouTube-Video: Tour der Hoffnung 2021 | Grafik: Jan Heilenz, Kamera/Schnitt: Stephan Dietel

Spendensumme folgte am Abend

Die ehemalige Biathletin Petra Behle, als Schirmherrin der Tour der Hoffnung, war froh darüber, die Spendenradtour wieder mit Leben füllen zu können, nachdem man im vergangenen Jahr nur mit einer ganz kleinen Gruppe auf einer spontanen Tour unterwegs sein konnte. So erinnerte der Lindwurm der Radfahrenden in grünen Trikots und mit gelben Helmüberziehern bei seiner Fahrt durch Mittelhessen schon sehr an die Auftaktveranstaltung aus früheren Jahren. Und spätestens bei der Spendenbereitschaft der Unternehmen, die man auf zahlreichen Zwischenstopps besuchte, ließ fast vergessen, dass dies nur die kleine Ausgabe der Tour der Hoffnung war. Die Spendenschecks wurden so reichlich gezückt, dass es schwerfiel mitzuzählen, wie groß denn die Gesamtsumme der Ausfahrt sein könnte. Auch das ist eine Tradition der Tour der Hoffnung, die ihren Spendenerlös erst am Abschlussabend verkündet: 483.540 Euro, und damit deutlich mehr als die angepeilten 250.000 Euro kamen bei der diesjährigen Tour für den Kampf gegen Krebs zusammen.

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Profilfoto Stephan Dietel Radsportnachrichten
Stephan Dietel
Gründer | Redaktionsleitung | CvD | Ressortleitung Straße | Leitung Multimediaredaktion | sd@radsportnachrichten.com

Er wohnt im Gießener Ortsteil Rödgen und legte im Jahr 2001 mit Erlebnisberichten über selbst gefahrene Radrennen den Grundstein. Mit großem Interesse am Radsport und am Journalismus entwickelt er mit seinem Team die Radsportnachrichten aus Mittelhessen immer weiter.

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