Tour der Hoffnung macht „einfach glücklich“

GIESSEN/WETTENBERG – Mit ihrem traditionellen Auftakt rund um Gießen hat am Donnerstag (11.08.) die 39. Tour der Hoffnung begonnen. Der Abschluss fand am zehnten Zwischenstopp des Tages im Nordpark Wettenberg statt. Dort haben wir die Stimmung und Eindrücke in Text, Fotos und einem Video festgehalten.

„Wir sind einfach glücklich“, sagte Schirmherrin Petra Behle in ihrer Bilanz zum Auftakt der Tour der Hoffnung. Dieses Gefühl dürfte der größte Lohn sein, den sie für ihre Arbeit erhalten können.

351.292,17 Euro Spenden zu Gunsten krebskranker Kinder konnte die Tour der Hoffnung auf ihrer ersten von drei Etappen, dem traditionellen Auftakt rund um Gießen, sammeln. Im Nordpark Wettenberg fand nach 55 Kilometern der letzte von zehn Stopps statt, um die im Vorfeld angekündigten Spendenschecks der Firmen für den guten Zweck abzuholen.

YouTube-Video | 07:03 Minuten: Fahrradfest für die 1. Etappe der Tour der Hoffnung im Nordpark Wettenberg. Grafik: Jan Heilenz, Kamera:/Schnitt/Bericht: Stephan Dietel. Über die Sprungmarken in der Timeline des Videos gelangt ihr direkt zu den einzelnen Kapiteln dieses Beitrags: 00:00 Anlass und Stimmung | 02:05 Jan Langner | 02:41 Gastgeber Thomas Langner | 03:59 Hanka Kupfernagel | 05:11 Social Ride, Wolfgang Rinn | 05:56 Schirmherrin Petra Behle

Vorfreude im Nordpark Wettenberg

Thomas Langner, Inhaber des Delta Bike CUBE-Store Gießen freute sich, der Tour der Hoffnung mit den benachbarten und befreundeten Unternehmen, dem Planungsbüro Fischer und dem Ingenieurbüro Zick-Hessler, der Auftaktetappe der Tour der Hoffnung einen tollen Empfang zu bereiten, wie unser Vorschau-Video zeigte. Sie nahmen die Tour-Familie, wie sich die Teilnehmenden der Tour der Hoffnung gerne nennen, im wörtlichen Sinne in ihre Mitte. Zwischen den Gebäuden der drei Unternehmen im Nordpark Wettenberg entstand ein Festplatz, auf dem zum Abschluss des ersten Tour-Tages ein Fahrradfest entbrannte.


Tour der Hoffnung macht "einfach glücklich"

Fotostrecke: Fahrradfest zur 1. Etappe der Tour der Hoffnung (1/11)

Bereit für den Empfang: Im Nordpark Wettenberg freut man sich auf den letzten Stopp der Tour der Hoffnung an diesem Tag. Foto: Stephan Dietel
Tour der Hoffnung macht "einfach glücklich"

Fotostrecke: Fahrradfest zur 1. Etappe der Tour der Hoffnung (2/11)

Da sind sie: Die Tour der Hoffnung 2022 und ihre 150 Teilnehmenden kommen in Wettenberg an. Foto: Stephan Dietel

 

Tour der Hoffnung macht "einfach glücklich"

Fotostrecke: Fahrradfest zur 1. Etappe der Tour der Hoffnung (3/11)

Zwischen den Gebäuden des Gastgeber findet ein Fest für das Fahrrad und den guten Zweck, die Unterstützung krebskranker Kinder, statt. Foto: Stephan Dietel

 

Tour der Hoffnung macht "einfach glücklich"

Fotostrecke: Fahrradfest zur 1. Etappe der Tour der Hoffnung (4/11)

Stimmung in hochsommerlicher Atmosphäre: Sängerin Shondell lässt die Tour-Familie tanzen und das Gefühl der Gemeinschaft erleben. Foto: Stephan Dietel

 

Tour der Hoffnung macht "einfach glücklich"

Fotostrecke: Fahrradfest zur 1. Etappe der Tour der Hoffnung (5/11)

Wegen der großen Trockenheit: Die Fahrräder der Teilnehmenden schienen am Delta Bike CUBE-Store Gießen in Wettenberg auf Stroh gebettet. Foto: Stephan Dietel

 

Tour der Hoffnung macht "einfach glücklich"

Fotostrecke: Fahrradfest zur 1. Etappe der Tour der Hoffnung (6/11)

Bei 33 Grad Außentemperatur war der Griff zu den Getränken die erste Tat nach der Ankunft. Foto: Stephan Dietel

 

Tour der Hoffnung macht "einfach glücklich"

Fotostrecke: Fahrradfest zur 1. Etappe der Tour der Hoffnung (7/11)

An den Stopps ihrer Spenden-Radtour vermittelt die Tour der Hoffnung in Gesprächen und auf der Bühne viel von ihrer Arbeit zu Gunsten krebskranker Kinder. Foto: Stephan Dietel

 

Tour der Hoffnung macht "einfach glücklich"

Fotostrecke: Fahrradfest zur 1. Etappe der Tour der Hoffnung (8/11)

Bratwurst und vegane Kreationen wurden zur Stärkung nach 55 Kilometern gereicht. Foto: Stephan Dietel

 

Tour der Hoffnung macht "einfach glücklich"

Fotostrecke: Fahrradfest zur 1. Etappe der Tour der Hoffnung (9/11)

Das Planungsbüro Fischer, das Ingenieurbüro Zick-Hessler und der Delta Bike CUBE-Store Gießen spendeten zweimal 10.000 Euro zu Gunsten der Tour der Hoffnung. Foto: Stephan Dietel

 

Tour der Hoffnung macht "einfach glücklich"

Fotostrecke: Fahrradfest zur 1. Etappe der Tour der Hoffnung (10/11)

Treue Partnerschaft: Die Tour der Hoffnung kann sich auf ihren Mobilitätspartner verlassen, der in diesem Jahr zu großen Teilen Elektrofahrzeuge zur Verfügung stellte. Foto: Stephan Dietel

 

Tour der Hoffnung macht "einfach glücklich"

Fotostrecke: Fahrradfest zur 1. Etappe der Tour der Hoffnung (11/11)

Im Schatten ließ es sich gut aushalten, bevor es wieder auf das Fahrrad und in die Sonne ging. Foto: Stephan Dietel

 


Singen, tanzen, Gemeinschaft spüren

Bei 33 Grad, 55 Kilometern auf dem Fahrrad und zehn Stopps mit Spendenübergaben waren die 150 Teilnehmenden am Ende zwar müde, aber glücklich. Dazu trug neben den vielen Förderern des Vereins und seiner Arbeit für krebskranke Kinder auch Sängerin Shondell bei, die den Tour-Tross, seine Gastgeber und das Team der Begleitenden mit erstklassigem Gesang im wieder zum Tanzen verleitete. Die Menschenmenge war in Feierlaune – die Arbeit der zurückliegenden Wochen schien vergessen und um ein Vielfaches mehr belohnt worden zu sein. Die Tour der Hoffnung hatte sich, nach dem Tod ihres jahrzehntelangen Organisationsleiters im Februar diesen Jahres, in vielen Dingen neu aufstellen müssen. So war der Abschluss der 1. Etappe, die traditionell rund um Gießen in Mittelhessen stattfindet, die gelungene Ankunft in einem neuen historischen Abschnitt der Tour der Hoffnung. Zum Song „We are Family“ von Sängerin Shondell dürften alle Teilnehmenden das besondere Gefühl des Zusammenhalts und den Antrieb für die Gute Sache, zu Gunsten krebskranker Kinder, gespürt haben.

Tour der Hoffnung 2022 unterwegs in Mittelhessen
Grünes Trikot, gelber Helm: Die Tour der Hoffnung 2022 unterwegs in Mittelhessen. Foto: Dieter Nuber

Fortsetzung durch Süd- und Nordost-Hessen

Auf zwei weiteren Etappen über jeweils knapp 100 Kilometer transportierte die Tour der Hoffnung 2022 ihre Botschaft dann durch den südlichen Teil des Rhein-Main-Gebiets und durch die nordöstliche Region Hessens, zum Ziel in der Domstadt Fulda, wo am Samstagabend (13.08.) dann auch die Gesamtsumme der Spenden auf den drei Etappen verkündet werden dürfte.

Fotokunst für den Moment
Aus der Redaktion

Die Tour der Hoffnung ist eine Ansammlung von Menschen, die eine Sache gemeinsam haben: Sie setzen sich intensiv für die Gemeinschaft ein, um sich und anderen gut zu tun. Man tut, was man kann. Ob jung oder älter, kleine oder große Handgriffe – zusammen entsteht das große Ganze.

Hobby-Fotograf Dieter Nuber (Instagram-Seite) hält die Momente der Tour der Hoffnung in Schnappschüssen fest. Damit schafft er Andenken und zaubert den Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Die Besonderheit: Personen der Region und Prominente Begleiter der Tour der Hoffnung lässt er seine Fotos seit vielen Jahren signieren. Wenn sie die Fotos zur Unterschrift in Händen halten, sind sie zunächst überrascht, denn es sind Motive, die vor kurzen Augenblicken erst geschehen sind und jetzt schon als Foto greifbar vorliegen. Dieter Nuber schafft mit seinen signierten Fotos kleine Schätze und hält Augenblicke damit eindrucksvoll fest. In einem Fotowettbewerb kam er jetzt mit seinem Motiv vom Gießener Traditionsradrennen „Rund um das Stadttheater“ auf den dritten Platz. Das freute ihn – für sich selbst und für den heimischen Radsport, dem er damit zu besonderer Beachtung im Stadtgeschehen verhalf.

Fotos von der Tour der Hoffnung
Gerade passiert, gleich signiert: Dieter Nuber macht Fotos während der Tour der Hoffnung, verteilt sie oder lässt sie zu kleinen Schätzen signieren. Hier freut sich Daniel Mauser über seine Erinnerungen. Foto: Stephan Dietel

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Profilfoto Stephan Dietel Radsportnachrichten
Stephan Dietel
Gründer | Redaktionsleitung | CvD | Ressortleitung Straße | Leitung Multimediaredaktion | sd@radsportnachrichten.com

Er wohnt im Gießener Ortsteil Rödgen und legte im Jahr 2001 mit Erlebnisberichten über selbst gefahrene Radrennen den Grundstein. Mit großem Interesse am Radsport und am Journalismus entwickelt er mit seinem Team die Radsportnachrichten aus Mittelhessen immer weiter.

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