Abenteuer mit Gravelbande und Gravelhunt

MARBURG – Die Gravelbande Marburg geht wöchentlich auf gemeinsame Ausfahrt rund um die Stadt und freut sich über wachsenden Zuspruch. Am 17. September steht mit der Gravelhunt etwas besonderes an, auf das sich schon jetzt viele in dieser Gruppe freuen. Wir zeigen, was hinter der Gravelbande und der Gravelhunt steckt.

Die Gravelbande Marburg ist ein Treff, der sich der Gattung der Gravelbikes, deutsch in etwa „Schotter-Fahrräder“, verschrieben hat. Aber auch Menschen auf Mountainbikes sind dabei, wenn sich in den Sommermonaten immer dienstags um 17 Uhr an der Gaia Boulderhalle (Tom-Mutters-Straße 8, 35041 Marburg) in Marburg zur gemeinsamen Ausfahrt getroffen wird.

Offener Gravel- und Mountainbike-Treff

Die Gravelbande Marburg ist ein ausdrücklich offener Gravel- und Mountainbike-Treff. Das Plakat, das an ausgewählten Stellen in der Stadt den Treff bekannt macht, zeigt, dass die Offenheit der Gravelbande in vielerlei Hinsicht gilt. Es soll keine Rolle spielen, ob man die Touren über Straßen, Feld-, Wald- und Wiesenwege oder durch leichtes Gelände mit einem Gravel- oder Mountainbike bestreitet. Die Gruppe achtet auf ihre Umgebung – Pflanzen, Tiere, Mitmenschen – ist freundlich und respektvoll. Und das Wichtigste bei einer gemeinsamen Ausfahrt: Man fährt gemeinsam los und kommt gemeinsam an. Und das kommt gut an, bei den Mitfahrenden, wie unser Video zeigt.

Die Gravelbande Marburg wächst seit der ersten Ausfahrt im Mai dieses Jahres immer weiter. Für neue Teilnehmende ist es manchmal ein kleines Abenteuer, zum ersten Mal mit einer Gruppe unterwegs zu sein. Im Ziel, an der Gaia Boulderhalle, an der man auch gestartet ist, überwiegt dann oft die Begeisterung von der Stimmung und dem Miteinander in der Gruppe. Und auch der Leistungsstand der Mitfahrenden soll keine besondere Rolle spielen.

YouTube-Video | 03:13 Minuten: Gravelbande Marburg plant Gravelhunt | Grafik: Jan Heilenz, Bericht/Kamera/Schnitt: Stephan Dietel. Über die Sprungmarken gelangt ihr zu den Kapiteln des Beitrags: 00:00 Gravelbande | 01:43 Gravelhunt.

Gravelhunt am 17. September

In der Gruppe entstand die Idee, einmal die „magische“ Marke von 100 Kilometern mit dem Fahrrad anzusteuern. Das bietet die Gravelhunt, die am 17. September in Marburg startet und insgesamt viel Potential für ein größeres Abenteuer bietet. Gefahren werden 100 Kilometer – für manche eine neue Bestmarke und für andere deshalb ein Abenteuer, weil die Strecke im Vorfeld nicht bekannt ist. Gefahren wir mit Fahrrad-Navigationsgerät. Die ersten Kilometer werden am Start übermittelt. Bei mehreren Zwischenstopps sollen dann die nächsten Streckenabschnitte bekanntgegeben werden. Man fährt als Zweier-Team, dessen Konstellation vor dem Losfahren ausgelost wird. Am Ziel der Gravelhunt kommen dann alle zusammen, essen gemeinsam zu Abend und tauschen sich über die Erlebnisse des Tages aus. Übernachtet wird an Ort und Stelle in dem, was man an seinem Fahrrad mitgenommen hat – Zelt, Hängematte, Schlafsack.

Viele freuen sich auf die Gravelhunt und sind gespannt auf die Strecke und alles rund um diesen besonderen Tag. Wer Lust hat, an der Gravelhunt teilzunehmen, kann sich jetzt anmelden, solange noch Plätze frei sind. Am Morgen des 17. September geht es los und einen Tag später trennen sich nach dem Frühstück oder der gemeinsamen Rückfahrt, die Wege wieder. Doch wahrscheinlich werden auch dann einige die Gravelbande weiter wachsen lassen und öfter auf gemeinsame Ausfahrt rund um Marburg gehen.

Anmeldung zur Gravelhunt

Die Anmeldung zur Gravelhunt der Gravelbande Marburg am 17. September 2022 kostet 30 Euro und ist postalisch bei der Gaia Boulderhalle (Tom-Mutters-Straße 8, 35041 Marburg), per Direktnachrichten bei der Gravelbande in Instagram oder per E-Mail an gravelbande@gmail.com möglich, solange noch Plätze frei sind.

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Profilfoto Stephan Dietel Radsportnachrichten
Stephan Dietel
Gründer | Redaktionsleitung | CvD | Ressortleitung Straße | Leitung Multimediaredaktion | sd@radsportnachrichten.com

Er wohnt im Gießener Ortsteil Rödgen und legte im Jahr 2001 mit Erlebnisberichten über selbst gefahrene Radrennen den Grundstein. Mit großem Interesse am Radsport und am Journalismus entwickelt er mit seinem Team die Radsportnachrichten aus Mittelhessen immer weiter.

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