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DBM: Viel Ungewohntes an Start und Ziel

BIEBERTAL – Start und Ziel des Dünsberg Mountainbike Marathon waren in diesem Jahr wegen der Corona-Regelungen für Zuschauer tabu. Im Hintergrund und an der Strecke war aber einiges los, wie unsere Randnotizen vom Renntag zeigen.

Bibbern in Biebertal

„Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir schon mal so viel Regen vor der Veranstaltung hatten“, sagte Orga-Chef Thomas Gerlach nachdem er das erste Starterfeld auf die Strecke geschickt hatte. Ganz so schlammig wie erwartet kamen die Teilnehmer nach ihrem Rennen dann aber nicht zurück und sie waren sogar froh darüber, dass die Pfade mehr Grip statt Staub aufwiesen, als noch wenige Tage zuvor. Der Wetterwechsel vom Hochsommer der Wochenmitte zum nass-kalten Herbstanfang ließen nicht nur die zahlreichen Helfer des AMC Rodheim-Bieber, beispielsweise als Streckenposten und an den Verpflegungsstellen, bibbern.

Auch manch ein Teilnehmer oder Zuschauer schien von der morgendlichen Kälte überrascht und noch nicht ganz richtig gekleidet zu sein. Warme Wäsche sollte in diesem Jahr ohnehin zur Hand sein, denn in Folge der Corona-Pandemie soll die Saison noch mit einigen Rennen im Oktober weitergehen, statt wie üblich nach dem Dünsberg Marathon fast zu Ende zu sein.

Verständnisvoll und ruhig

Sehr verständnisvoll wurden die Gegebenheiten zur Eindämmung der Corona-Pandemie an der Biebertaler Großsporthalle aufgenommen. Der Start- und Zielbereich war für Zuschauer tabu. Einige Zaungäste verteilten sich an eben diesem, um sich nach dem Startschuss zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Auto auf den Weg an die Strecke zu machen. Die bot mit 169,6 Kilometern Gesamtdistanz genügend Möglichkeiten, um mit Abstand ein individuelles Plätzchen zur Anfeuerung zu finden. Mit Eintreffen der ersten Teilnehmer am Ziel kamen dann auch die Streckensprecher wieder zum Einsatz, wenngleich der Applaus für die packenden Duelle (nicht) hörbar fehlte.

Statt per Ergebnisaushang im Ziel konnte via Handy im Internet das Resultat live mitgelesen werden. Und auch die Siegerehrung fiel ausgesprochen ruhig aus: Die Übergabe einer Tasche mit den Trophäen des Tages für die auf dem Podium Platzierten und verbale Glückwünsche von den Helfern an der Meldestelle mussten die feierliche Siegerehrung ersetzen. Doch die Hygiene-Maßnahmen und die Freude über das Stattfinden des Rennens hatten für Jeden Vorrang.

Traditionell für den guten Zweck

Auch in diesem Jahr ging in traditioneller Manier ein Teil des Startgeldes an den Verein „Tour der Hoffnung“. Der ausrichtende AMC Rodheim-Bieber rundet die Summe aus einem Euro der Startgebühr jeden Teilnehmers auf 1.000 Euro auf und unterstützt damit die Arbeit des Vereins, der sich für an Leukämie erkrankte Kinder und Jugendliche einsetzt.

Ausführliche Berichterstattung

Den ausführlichen Rennbericht findet ihr hier.

Vier Bilderstrecken vom Rennen gibt es hier.

Video-Impressionen seht ihr hier (YouTube).

(Text: sd | Foto: Stephan Dietel)

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