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Mit dem Rennrad auf den Mount Everst

KROFDORF – Der Gießener Daniel Mauser hat heute (29.05.) im Morgengrauen eine extreme Radfahrt begonnen: Beim „Everesting“ in Mittelhessen könnte ihm sogar eine Rekordfahrt gelingen.

Redaktion

Die Höhe des Mount Everest möchte der Gießener Daniel Mauser während seiner Non-Stop-Fahrt mit dem Rennrad auf einem Steilstück in der Gemeinde Wettenberg einfahren.

Rund 300 Meter lang ist der Anstieg in der Straße „Auf dem Falkenberg“ am Ortsrand von Krofdorf-Gleiberg, den sich Mauser für das so genannte „Everesting“ ausgesucht hat. 49 Höhenmeter sammelt er mit jeder Bergauffahrt. Kumulativ möchte er am Ende seiner Non-Stop-Radfahrt auf 8.848 Höhenmeter kommen und damit die Höhe des Mount Everest, dem höchsten Berg der Erde im Himalaya-Gebirge, gefahren haben.

Impressionen | Fotos: Stephan Dietel

Um 4 Uhr hat Mauser seine extreme Radfahrt begonnen und möchte sie nach rund zehn Stunden auf dem Rennrad gegen Mittag erfolgreich zu Ende bringen. Unterstützt wird er dabei von seiner Familie, die zur Verpflegung und Anfeuerung ein Basislager am Fuße des Anstiegs errichtet hat. Vermutlich wird auch der ein oder andere Anwohner einen Blick auf Mausers Marathonfahrt werfen, denn in dem Wohngebiet am Ortsrand von Krofdorf-Gleiberg ist er kein Unbekannter: Rund 3.000 Mal sei Mauser diesen Abschnitt im Vorfeld gefahren, berichteten Vereinskollegen, als sie am Donnerstagabend (28.05.) die Strecke für Mausers Everesting-Experiment mit motivierenden Durchhalte-Parolen aus Straßenmalkreide verzierten.

Seine Sportkameraden sind sich sicher, dass Daniel Mauser sein Vorhaben gelingen wird und er die 8.848 Höhenmeter nonstop auf dem Rennrad sammlen kann. An anderer Stelle hat er diese Prüfung schon einmal bestanden. Diesmal dürfte die insgesamt gefahrene Strecke aber noch eine besondere Rolle spielen: Mausers Everesting in Mittelhessen könnte deutschlandweit die kürzeste Strecke mit den meisten durchschnittlichen Höhenmetern sein. Der mögliche Rekord dürfte ihn zusätzlich motivieren.

Auf Abstand achten

Bei seinem Everesting-Erlebnis ist Daniel Mauser als Solist unterwegs und wird von seiner Familie unterstützt. Damit hält er die aktuellen Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ein. Wer ihn an der Strecke besuchen möchte, sollte ebenfalls auf die Einhaltung der Corona-Regeln achten und darauf, ihn bei seiner Fahrt nicht zu behindern, denn zu Gesprächen sollte ihm seine Höhenmeter-Hatz keine Gelegenheit lassen.

In den Tagen danach werden wir auf radsportnachrichten.com ausführlich über Daniel Mauser und seine Eindrücke während des Everestings berichten.

(Text: sd | Foto: Stephan Dietel)

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