Rund 7.000 Menschen feiern Radsport in Marburg

MARBURG – Die Deutschland Tour 2022 hat den Radsport gefeiert – und Marburg feierte mit: Rund 7.000 Menschen sind am Freitag (26.08.) zum Radsportfest in der Universitätsstadt gekommen. Die Fachdienste der Stadt, hunderte Helfende und die Bevölkerung ließen einen großen Renntag gelingen.

Unter frenetischem Beifall der Fans fuhren die Profis des bedeutendsten Straßenradrennens in Deutschland über die Ziellinie am Firmaneiplatz. So begeistert das Publikum vom sportlichen Event, so positiv fällt auch das Fazit der Stadt zur Deutschland Tour 2022 in Marburg aus.

„Eine einmalige Stimmung, eine unbeschreibliche Atmosphäre, ein super Fest des Sports“, fasst Stadträtin und Sportdezernentin Kirsten Dinnebier den Tag der Deutschland Tour in Marburg zusammen. Dinnebier selbst war als Sportdezernentin am Renntag schon früh morgens bei der ersten Einsatzbesprechung in der Zentralen Koordinierungsstelle in der Hauptfeuerwehrwache und bis zum späten Nachmittag auf dem Radsportfest präsent. Zusammen mit Bürgermeisterin Nadine Bernshausen übernahm Dinnebier die Siegerehrung von Alexander Kristoff, des schnellsten Rennfahrers der zweiten und längsten Tour-Etappe.

Tolle Kulisse für Deutschlands größtes Profi-Radrennen – bevor die Profis ins Marburger Stadtgebiet kommen, gehört die Zielgerade dem Radsport-Nachwuchs.
Tolle Kulisse für Deutschlands größtes Profi-Radrennen: Bevor die Profis ins Marburger Stadtgebiet kommen, gehört die Zielgerade dem Radsport-Nachwuchs. Foto: Georg Kronenberg

Dank an Freiwillige und Fachdienste

„Nach Monaten der Vorbereitung und noch ganz viel Arbeit gerade in den letzten paar Wochen vor der Tour freuen wir uns alle sehr über das rundum erfolgreiche und gelungene Radsportfest – nicht nur am Ziel, sondern auf der gesamten Marburger Strecke“, fasst Dinnebier zusammen. „Einen ganz herzlichen Dank“ spricht sie allen Beteiligten aus. Das sind zum einen die fast 120 Helfende aus Marburger Vereinen, die als Streckenposten für die Sicherheit auf der Marburger Zielrunde sorgten: „Sie alle waren ehrenamtlich da und haben die Tour mit ihrem Engagement zu dem Top-Ereignis gemacht, das von Marburg aus in alle Welt ausgestrahlt wurde“, lobt Dinnebier. „Ebenso und aus ganzem Herzen“, dankt Dinnebier der Stadtverwaltung, die mit ihrer gründlichen Vorbereitung und Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren vor Ort dafür gesorgt habe, dass die Deutschland Tour genau die guten Rahmenbedingungen vorfinde, die nötig seien, damit ein Sport-Event dieser Größenordnung reibungslos abgelaufen könne – „und das nicht in einer Sporthalle oder auf einem abgegrenzten Sportgelände, sondern im öffentlichen Raum, auf den Straßen unserer Stadt“. Das waren vor allem der Fachdienst Sport, der die Vorbereitungen vor Ort koordiniert hat, sowie der Fachdienst Sicherheit und Verkehr mit Stadt- und Ordnungspolizei, die Straßenverkehrsbehörde, die Feuerwehr oder auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Deutschland Tour in Marburg: Die Fans bejubeln frenetisch die Fahrt der Profis über die Ziellinie.
Die Deutschland Tour in Marburg: Die Fans bejubeln frenetisch die Fahrt der Profis über die Ziellinie. Foto: Georg Kronenberg

Tag und Nacht im Einsatz

Vor allem Stadt- und Ordnungspolizei waren noch am Vorabend mit voller Teamstärke an der Strecke, um freie Straßenränder für den Renntag gewährleisten zu können. Etwa 120 Fahrzeuge standen am Abend noch an der Strecke, als das Halteverbot in Kraft trat. In den Abend- und Nachtstunden konnten die Mitarbeiterinnen für fast alle Fahrzeuge noch eine Lösung finden: Menschen in anliegenden Kneipen und Restaurants ansprechen, Halterinnen ausfindig machen, an Haustüren klingeln, die Besitzerinnen oder andere Berechtigte persönlich informieren und bitten, ihr Auto umzuparken. Nur zehn Fahrzeuge mussten tatsächlich abgeschleppt und auf die reservierten Plätze am Georg-Gaßmann-Stadion gebracht werden.

Rund 7.000 Menschen feiern Radsport in Marburg
Ehrung für den Tagessieger und Fest für den Radsport: Marburgs Bürgermeisterin Nadine Bernshausen (l.) und Sportdezernentin Kirsten Dinnebier (r.) beglückwünschen den Sieger der zweiten Etappe, Alexander Kristoff aus Norwegen. Foto: Georg Kronenberg

Dank „an ganz Marburg und alle Gäste“

Am Renntag selbst waren dann mit Stadtverwaltung, Polizei, DBM, Rettungsdiensten und Ehrenamtlichen zusammen über 200 Menschen im Einsatz für die Deutschland Tour. „Alles lief in Marburg friedlich, fröhlich, unfallfrei und ohne Zwischenfälle ab“, berichtet Kirsten Dinnebier. So sei auch die Deutschland Tour nach Tischlein-deck-Dich als zweites großes Mobilitätsfest im Jubiläumsjahr Marburg800 „eine richtig tolle Erfahrung“ gewesen. „Herzlichen Dank dafür auch an ganz Marburg und alle Gäste, die dabei waren und zum Erfolg beigetragen haben.“

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