Radbekleidung im eigenen Design für Vereine, Sporveranstalter oder Privatleute

Verbandsfahrt bot besonderes Fahrerlebnis

Bundes-Radsport-Treffen in Hannover. Foto: Bernd Schmidt

HANNOVER – Die ersten Touren beim einwöchigen Bundes-Radsport-Treffen in Hannover sind absolviert. Viele Höhenmeter, zuviel Regen und ein Wegweiser zuwenig prägten die Ausfahrten an den ersten beiden Tagen in Niedersachsen.

Der Auftakt des Bundes-Radsport-Treffens begann mit einem Paukenschlag: Ein kräftiges Gewitter fegte in den frühen Morgenstunden über Hannover, zum Marathon-Start um 7 Uhr war der Spuk allerdings vorbei. Zum Glück, denn so gingen über 250 Starter auf die anspruchsvolle 218 km lange Strecke durch das Weserbergland. Und fast allen war klar, dass es mindestens einmal noch regnen würde. Der Guss war allerdings heftig, nach 20 Minuten war aber auch das erledigt. Für den restlichen Tag war es ein Sonne-Wolken-Mix mit Spitzentemperaturen von 26 Grad Celsius.

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Zwischen 9 und 10 Uhr gingen noch einmal 500 Radsportler auf die Strecken über 40, 70 oder 110 km. Das bunte Treiben beim Bundes-Radsport-Treffen setzt sich aus der gesamten Bandbreite der Breitensportler zusammen. Entsprechend ambitioniert oder auch entspannt werden die Touren angegangen. Bei der Rückkehr der Starter gab es auf der BRT-Bühne ein buntes Programm und in der Mensa und der Caféteria des Landessportbundes konnte man sich wieder stärken.

Markanter Marathon

Der Zweirad-Stadler Marathon war ziemlich anspruchsvoll: Regen, Wind und über 2.000 Höhenmeter forderten ihre Opfer. Gerade die Starter des Nordcups, zu dem der Marathon in diesem Jahr auch gehört, sind die Steigungen nicht gewohnt. Normalerweise ist um 17 Uhr Kontrollschluss, aber die vielen fleißigen Hannoveraner Helfer waren bereit für Überstunden. Der letzte Finisher war um 19:40 Uhr im Ziel. Ein langer erster Tag war damit geschafft.

Am Montag (24.07.) ging es in die Wedemark, also Richtung Norden. Zunächst wurde im geschlossenen Verband und unter Polizeibegleitung die Landeshauptstadt Hannover durchquert. Am nördlichsten Zipfel der Tour ging es durch den südlichen Teil des Heidekreises. Und auch diesmal war die Wetterprognose eindeutig.

Bundes-Radsport-Treffen in Hannover. Foto: Bernd Schmidt

So weit das Auge reicht: Im Verband fahren die Teilnehmer des Bundes-Radsport-Treffens am Montagmorgen (24.07.) aus Hannover heraus. Foto: Bernd Schmidt

Am Tag als der Regen kam

Der zweite Tag des Bundes-Radsport-Treffens in Hannover begann dann aber erst einmal schön. Über 500 Radler fuhren gemeinsam zwölf Kilometer im geschlossenen Verband und mit Polizeibegleitung durch Hannover. LV-Fachwart und Streckenchef André Kayser und BDR-Koordinator Bernd Schmidt fuhren vorweg und kontrollierten das Tempo. Mitglieder des RSC Werne, RBC Rendsburg, RV Schleswig und Schweriner RV sorgten dabei für Unterstützung bei der Führung des Verbandes. Die Begleitung durch die Hannoveraner Polizei machte das besondere Fahrerlebnis perfekt.

Kaum Höhenmeter, lange Geraden, viel Wald und Flur stand auf dem Programm. Mit dem Start um 11 Uhr begann aber auch der Regen und der hielt den ganzen Tag an. In Mellendorf, Mandesloh und Stelingen wurden die Radler an den Verpflegungsdepots verköstigt. Einziger Wermutstropfen war ein fehlendes Streckenteilungsschild, das diejenigen die eigentlich 40 km fahren wollten, auf die 80km-Strecke lotste. Es sind aber alle heil, wenn auch kaputt ins Ziel gekommen.

Am Dienstag (25.07.) geht es in die Hildesheimer Börde, also Richtung Südosten. Die Fahrer treffen auf eine leicht gewellte Landschaft mit großen Agrarflächen. Und die Wetterprognose: 100 Prozent Regen. (pm | Fotos: Bernd Schmidt)

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