Downhill Rennen als Opening

HOHENSOLMS – Der Trailpark Hohenahr ist nun offiziell eröffnet! Das wurde am vergangenen Wochenende mit Scherenschnitt, Downhill Rennen und kräftigen Beats gefeiert. Das Rennen haben wir als Fotostrecke und Video eingefangen.

Am frühen Samstagmorgen (01.10.) erfolgte vor der Übersichtstafel des Trailparks Hohenahr der symbolische Scherenschnitt zur Eröffnung der insgesamt sieben Mountainbike Trails. Eine Bereicherung, nicht nur für das Freizeitangebot der Gemeinde Hohenahr, sondern auch für alle BikesportlerInnen der umliegenden Regionen – und eben denjenigen, die es noch werden wollen.

Trails für alle Leistungsklassen

Der Trailpark umfasst sieben Trails für Einsteiger und Experten. Gekennzeichnet mit farbigen Markierungen wird zwischen drei Schwierigkeiten unterschieden. Blaue Strecken beinhalten Elemente, die entweder komplett umfahrbar oder leicht zu überrollen sind. Sie eignen sich besonders für Einsteiger und verhelfen zu einer Verbesserung der eigenen Fahrtechnik. Auf der Übersichtskarte des Trailparks sind sie namentlich als Bürgermeister und Enduro Line angelegt.

Downhill Rennen als Opening
Übersichtstafel Trailpark Hohenahr. Foto: Matthias Steinberger

Die nächst höhere Schwierigkeit stellt die blau-rot gemischte Main Line dar. Im oberen Teil sind zwei Einstiege (rot oder blau) möglich. Sie führen in der Mitte zusammen und besitzen im letzten Abschnitt eine erneute Teilung. Die rote Variation ist ähnlich der blauen Anforderung komplett überfahrbar, jedoch für eine fortgeschrittene Fahrtechnik geeignet. Erfahrene BikerInnen können es auf drei schwarzen Lines (Black, Table und Jamboo) richtig krachen lassen. Road-Gaps, Drops und Jumps führen querbeet durch den Steilhang. Im unteren Viertel führen sie zusammen. Die Slopestyle-Line, ebenfalls schwarz, ist als einzige Strecke nur in Anwesenheit eines Crew-Mitglieds befahrbar. Die Hügellandschaft wird durch weiße Schutzfolien vor Witterungen geschützt. Dementsprechend nur bei Trockenheit entfernt. Massive Rampen aus Holz und Stahl verfügen über verschlossene Durchfahrtsriegel.

Hinweis!

In unserem YouTube Kanal findet ihr demnächst auch ein Video des Rennens. Behaltet uns dort im Auge oder abonniert den Kanal um nichts zu verpassen und über geplante Uploads informiert zu werden.

Keine Steine in den Weg gelegt

Einen Trailpark dieser Art zu legalisieren benötigt viel Engagement aus unterschiedlichsten Instanzen. Aus Sicht der Trailbau-Crew erklärte uns Christoph Reusch, dass die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hohenahr wirklich äußerst kooperativ und entspannt verlief. Auf unsere Frage hin, wie sich die Legalisierung der Strecken mit dem Naturschutz gestaltete, reagierte er erleichtert mit dem Verweis auf Bürgermeister Armin Frink. Er brannte geradezu für das Projekt, bat die Crew lediglich das Streckennetz auszuweiten, während er sich um alle behördlichen Abstimmungen und Genehmigungen kümmere. So konnte sich jeder auf seinen Fachbereich konzentrieren – und nach rund zwei Jahren entstand ein beachtlicher Trailpark in unscheinbarer Lage. Die Strecken beginnen auf oberster Ebene am Sportplatz Hohensolms und führen in teils steiler Hanglage durch ein Waldstück hinunter nach Grossaltenstädten. Zu verdanken sind die Strecken letztlich den tatkräftigen Händen der Trailpark-Crew, der zuständigen Radsportabteilung des TV Erda und der Zuversicht des ehemaligen Bürgermeisters Armin Frink, der nach 18-jähriger Amtszeit unter den Bikern einen spürbar guten Ruf genießt. Ihm wurde sogar ein Trail gewidmet. Sein Amt wurde im Juli von Markus Ebertz übernommen.

Race Track mit Zeitnahme

Für die Eröffnung des Trailparks war ein Downhill Rennen am Vormittag, sowie ein Slopestyle Contest am Nachmittag geplant. Letzteres konnte wegen der bereits in der Nacht eingesetzten Regenfälle nicht stattfinden. Das Rennen blieb davon verschont, doch wurde der Race Track dadurch deutlich anspruchsvoller. Zugunsten der Teilnehmer erfolgte eine Verlängerung der Trainingszeit. Für zwei Altersklassen, aufgeteilt in U18 und Erwachsene (Open Men), gab es insgesamt 50 Startplätze, die im Vorfeld schnell vergriffen waren. Trotz der Regenfälle standen 45 Starter gut gelaunt bereit. Um 13 Uhr erfolgte auf der Startrampe der erste Antritt mit Transponder-Zeitmessung. Bis zu drei Durchgänge konnten zur Ermittlung der persönlichen Bestzeit genutzt werden.


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Fotostrecke: Das Rennen im oberen Abschnitt. Fotos: Matthias Steinberger
Gerne dürft ihr euch einzelne Fotos speichern und in sozialen Netzwerken teilen. Wir bitten jedoch um eine faire Erwähnung von: Radsportnachrichten.com aus Mittelhessen.


Für das Rennen kombinierte die Crew eine besondere Strecke aus unterschiedlichen Lines. Es ergab sich eine Länge von rund 500 Metern mit 50 Tiefenmetern. Man entschied sich im finalen Abschnitt für die Einbindung der schwarzen Line. Das dort befindliche Jump-Gap erhielt jedoch eine zusätzliche Holzkonstruktion als Entschärfung des Grabens (Gap). Die dort erreichten Sprungweiten konnten sich durchaus sehen lassen. Hier zeigte sich neben großem Können auch mächtig viel Style.


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Fotostrecke: Das Rennen im unteren Abschnitt. Fotos: Matthias Steinberger
Gerne dürft ihr euch einzelne Fotos speichern und in sozialen Netzwerken teilen. Wir bitten jedoch um eine faire Erwähnung von: Radsportnachrichten.com aus Mittelhessen.


Die schnellste Zeit des Tages lieferte der erst 15-jährige Luis Schneider. In 1:07,101 Minuten zeigte er allen wo der Hammer hängt! In der Klasse U18 folgten ihm in der viertschnellsten Zeit Tim Bender und Leopold Weyel auf das Siegerpodest. Bei den Erwachsenen (Open Men) schredderte Jan-Philipp Ebertz mit 1:07,800 Minuten als schnellster über den Track. Mit ihm haben es Tim Sator und Martin Gruchow auf das Podest geschafft.

Ergebnisse

Die Ergebnisliste der Rennen findet ihr hier.

Am Rande des Rennens

Das Tagesprogramm am Samstag (01.10.) gestaltete sich neben dem Rennen durch das gemeinsame Miteinander der Fahrer, deren Angehörigen und BesucherInnen. Infostände des MTB Rider Mag und von Bremer Suspension aus Driedorf sorgten ebenfalls für ein vielseitiges Programm. Im angrenzenden Sportheim gab es über den gesamten Tag hinweg vegetarische, fleischige und süße Speisen zu erwerben. Das Getränkeangebot fand sicherlich auch am Abend, auf der After-Race-Party, zu kräftigen Beats eine große Beliebtheit. Am Sonntag (02.10.) standen die Trails dann aller Öffentlichkeit zur Verfügung. Es erfolgte ein lockeres Ausrollen ohne Zeitmessung.

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Matthias Steinberger
Stv. Redaktionsleitung | Leitung Fotoredaktion | Ressortleitung Mountainbike, Radreise, Technik | Formatchef "Wohin am Wochenende" | mst@radsportnachrichten.com

Wohnt in Gießen, treibt seit dem Jahr 2018 das Ressort Mountainbike voran und ist Erfinder und Leiter des Formats "Wohin am Wochenende". Als Stv. Redaktionsleiter ist er eine Säule der Redaktion und zählt zum Inventar. Seine Wurzeln liegen im XC-Sport und führten durch mehrere Stationen. Der noch immer aktive Ausdauersportler ist keineswegs festgefahren. In unserer Redaktion stürzt er sich voller Begeisterung in die Welt des Radsports.

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