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Weltcup-Randnotizen aus dem „Abseits“

Radball-Weltcup in Krofdorf

KROFDORF – Nicht nur auf dem Spielfeld konnte man beim Radball-Weltcup in Krofdorf viel erleben. Auch abseits und in den Halbzeitpausen fand Unterhaltsames statt, wie unsere Randnotizen zeigen.

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Tribüne wechsel dich

Gut gefüllt waren die Zuschauerränge an den beiden zeitgleich bespielten Spielflächen schon zum Beginn des Turniertages. Doch als Luca Wagner und Sascha Götz zu ihrem Spiel aufliefen verschob sich das Bild überraschend: Während die Seite Weltcup-Teams wie leer gefegt wirkte, saßen die Zuschauer auf der Seite der Lokalmatadore deutlich dichter gedrängt. Ein tolles Bild für die Weltcup-Gastspieler.

Grün ist (nicht nur) die Hoffnung

„Oh nein, sie spielen in Grün“ – der spontane Ausruf einer Zuschauerin galt der Trikotfarbe des Krofdorfers Duos Wagner/Götz als sie zum ersten Spiel aufliefen und auch Luca Wagner bemerkte: „Das stimmt. Wir sollten uns umziehen.“ Die grünen Trikots brächten kein Glück. Schon häufiger hätten sie in der Vergangenheit verloren, wenn sie die grünen Trikots trugen. Doch das Heimspiel in Grün könnte man diesmal ganz sicher als eine Ausnahme werten.

Den Großen den Weg bereitet

Ein ungewöhnlich begehrter Platz beim Weltcup-Spieltag war der Platz am Schrubber. Die Nachwuchsradballer des Ausrichters waren im Einsatz um in den Halbzeitpausen die Spielfläche von Schweiß ihrer Vorbilder und den Spuren ihrer Duelle zu reinigen. Und während Einer wischte standen schon vier andere Schlange um auch einmal den Schrubber schwingen zu dürfen. So hatten selbst die Jüngste eine Aufgabe im Team des Vereins und einen aufregenden Tag.

Zwei Mal Weltmeister, drei Mal Papa

Eine enge Abfolge an Spielen hatten Wagner/Götz durch die Wildcard zu meistern. Nur 14 Minuten blieben Ihnen, um sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Ein sichtbar anstregender Nachmittag auch für das Trainer-Duo Abel/Abel. Während Vater Wildfried konzentriert auf dem Trainerstuhl saß riss es seinen Sohn Thomas immer wieder hoch. So sehr fieberte er mit seinen Sportlern. Da wirkte es ungewöhnlich, dass er während einem Spiel plötzlich in der Kabine verschwand statt weiter Anweisungen zu geben. Doch Abel konnte rasch aufklären: Sein jüngster Sohn war ausgerechnet jetzt auf Toilette und verlangte nach dem Papa. Ein sympathischer Moment der zeigte, dass Abel nicht nur hoch professioneller Trainer und zweifacher Weltmeister sondern auch dreifacher Familienvater ist.

Die beißen nicht – die wollen nur (Radball) spielen

„Mit denen kann man auch sprechen – nur nicht jetzt“. – Presswart Martin Wagner wusste am Eingang des Fahrerlagers, wann man den besten Zugang zu seinen Sportlern und ihren Trainern fand. Und auch zwischen den teilnehmenden Mannschaften stimmte nach dem Turnier die Stimmung wieder, wenn die Duelle in der Halle auch noch so rau verliefen. Die Eduard-David-Halle war für die Zuschauer damit eine spannende „Höhle des Löwen“ in der man sich auch im nächsten Jahr wieder auf einen Weltcup freuen würde. (sd | Foto: Dietel)

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